#101 - „Das brauchen wir nicht" Der teuerste Satz in Ihrer Fertigung mit Johannes Lutz
Shownotes
„Das brauchen wir nicht." Wenn es um 3D-Druck in der Fertigung geht, ist das die häufigste Abwehr, und sie hat fast nie einen technischen Grund. In dieser Episode spricht Bernd Pille mit Johannes Lutz, Geschäftsführer der 3D Industrie GmbH, über Einwände, Vorwände und darüber, wo in einer Produktion wirklich Potenzial liegt.
Das erwartet Sie in dieser Episode:
- Warum Zweifel an einer Technologie meist geliehen sind und aus der Erfahrung eines anderen stammen
- Wie eine Potenzialanalyse abläuft und warum selbst bei Bauteilen ab 700 Kilo noch rund 60.000 Euro pro Jahr in den Kleinteilen stecken
- Welche drei einfachen Hilfsmittel in der Montage sofort wirken: Anschlag, Zentrierung und Klammer
- Weshalb ein Berater als Lieferant Probleme zu hören bekommt, die ein Kunde niemals erfährt
Unser Gast in dieser Folge:
- Johannes Lutz, Inhaber und Geschäftsführer der 3D Industrie GmbH in Berkheim. Er begleitet Industriebetriebe und 3D-Druck-Dienstleister dabei, industriellen 3D-Druck wirtschaftlich einzusetzen.
- 3D Industrie GmbH
- Johannes Lutz auf LinkedIn
Kostenloser Mini-Kurs: Die 5 teuersten Fehler im Vorrichtungsbau, in sieben kurzen Videos von Bernd Pille.
Sprechen Sie mit einem unserer Referenzkunden:
Welchen Montageschritt in Ihrer Fertigung schieben Ihre Leute regelmäßig vor sich her? Und wann haben Sie zuletzt gefragt, was an dieser Stelle eigentlich fehlt?
Bleiben Sie dran:
Transkript anzeigen
00:00:00: Geschichten aus dem drei D-Druck Alltag.
00:00:03: Darüber müssen wir reden, mein Name ist Bernd Pille und das ist der Betriebsmittel.
00:00:06: Podcast fix und fertig!
00:00:28: Ja, drei D Druck immer wieder ein heißes Thema viel diskutiert auch bei mir im Podcast Und heute habe ich mir einen absoluten Experten eingeladen.
00:00:36: Das ist der Johannes.
00:00:39: und Johannes herzlich willkommen.
00:00:40: Ich würde mal zum Einstieg sagen, vielleicht zwei oder drei kurze Worte zu dir und die allesentscheidende Frage eigentlich für jeden Gast hier.
00:00:46: Wofür stehst du eigentlich montags morgens auf?
00:00:49: Ja, ja... Poa!
00:00:51: Also es ist gar keine so einfache Frage wofür ich morgens Aufstehe.
00:00:57: aber wenn man's jetzt mal so sagt, ich steh' eigentlich dafür aus dass andere in unserer deutschen Wirtschaft geile Teile kriegen, also wir beraten ja die Dreideedruckdienstleister Wir beraten Unternehmen, was das Thema Dreidedruck angeht.
00:01:14: Und mein wirklicher Hauptpunkt ist immer da draußen gibt es bestimmt so viele Leute die irgendwie Stress mit irgendwelchen Vorrichtungen Bauteilen Serien teilen haben und das geht eigentlich besser.
00:01:25: und diese Technologie dreidedrück lässt zu dass man's besser machen kann.
00:01:30: und ich glaube so das ist der Hauptgrund wo ich morgens aufstehe dieses Ich kann etwas verbessern und jemanden kann ich irgendwie einen Stress Punkt nehmen weil ich da schon viel erlebt habe wie toll das eigentlich ist und was man verstrahlen der Augen dann auch sieht, wenn jemand einfach einen Bauteil in der Hand hat.
00:01:45: Das einfach funktioniert!
00:01:47: Es kennt irgendwie jeder.
00:01:48: Das passt von Beginn an.
00:01:50: Ja, das
00:01:50: ist immer ein relativ geiles Erlebnis.
00:01:54: auf Deutsch gesagt, wenn du dann das erste Mal irgendwie so ein prägendes Teil oder erstes Erfolgserlebnis hast.
00:02:02: Das ist schon mega cool.
00:02:04: Bin ich absolut bei dir.
00:02:06: Was war das bei dir?
00:02:07: Was ist dein erstes, drei D-Druck-Ereignis?
00:02:12: Ja.
00:02:12: Also muss ich ein bisschen ausholen... Als ich damals angefangen habe zu studieren mit Drededruck nicht wirklich was am Hut gehabt, also ich hab vielleicht mal etwas davon gehört.
00:02:22: Aber ich hatte ein Projekt und ich hab die Teile gestern Abend extra noch rausgesucht unten im Keller bei mir weil über die zwölf Jahre jetzt in diesem Business das sammelt sich einiges an Teilen an, was sich irgendwie dann im Keller stapelt.
00:02:35: Ist der
00:02:35: Keller voll?
00:02:36: Ja Also es ist wirklich so, ich hatte da sechs, acht so große Kisten und bin dann halt die durchgegangen.
00:02:43: Und das war wie wenn man eine Zeitschiene zurückgeht.
00:02:46: aber ich hatte damals als Studentenprojekt so eine Kugelkalotte.
00:02:51: Ich halte mal in die Kamera zu wickeln mit einem Roboter und so einer Faser in dem Fall also so ein tausender Carbonfaser.
00:03:02: und mein Schwachpunkt war eigentlich dass ich keine Verknüpfung zwischen Roboter und dieser Vorrichtung hatte, weil das war sozusagen am Roboter hier.
00:03:13: Und musste dann am Fahrten entlang bewegt werden damit man das wickelt.
00:03:16: Mein Programm konnte dich schon mal in etwa schreiben aber mir hat der Zwischenpunkt gefehlt.
00:03:22: Dann bin ich damals in die Fertigung gegangen von der Hochschule und habe gesagt, ich brauche da noch so einen Zwischenteil und du kennst die Leute, die da manchmal da sind ab zwölf Uhr.
00:03:30: Da siehst Du da kein mehr an so einem Freitag!
00:03:34: Ich habe mir dann gedacht, da war mal was in so einer Vorlesung mit Dreadedruck und das ist mein erstes Dreaddruck Teil als Zwischenstück zwischen dem Roboter damals.
00:03:44: Und meiner Aufnahme.
00:03:50: Das ist mit einer Stratasys-Maschine damals gedruckt worden halt in Oranj weil Oranjs damals verfügbar war.
00:03:57: Man sieht wenn man noch ein bisschen hinguckt für alle die es jetzt nicht sehen ist ein rundes Teil mit ein paar Löchern drin Und
00:04:04: sagen wir mal ganz ohne das abwerten zu wollen relativ simpel.
00:04:08: Brutalsimpel, ne?
00:04:09: Also im CAD braucht man dafür vielleicht drei Minuten oder acht Minuten und dieses Ding hat mir einen Arsch gerettet wenn man es mal so sieht weil ich musste das abgeben des Projekt in etwa und dann hatte der zu mir gesagt ach schick mir mal ein Datensatz kannst du morgens Bauteil abholen.
00:04:24: So als wär's sowas völlig normales.
00:04:26: und damals gedacht Jetzt habe ich es vorher entdeckt.
00:04:31: Und hab dann aber auch alles gemacht, jetzt wird bei diesem Bauteil hier unten diese Oransten Teile, die sind danach aus Titanen gemacht worden um diese Kraft aufzunehmen, wo da dran hängt in dem Fall... Aber ich hab mir gedacht, die Titan-Dinger hab' ich ja auch nicht, da mache ich's halt auch aus drei D-Druck!
00:04:49: Das ist so mein erstes prägendes Ereignis und das war eigentlich ganz toll, die Sachen gestern mal wiederzufinden.
00:04:57: Ja cool Ja, cool.
00:04:58: Ich glaube wenn man so lange da unterwegs ist wie viele Jahre machst du das jetzt schon?
00:05:02: Ähm
00:05:03: ich glaub die ersten Berührungspunkte hatte ich so in den Jahr zwei tausend dreizehn vierzehnt also jetzt schon zwölf jahre.
00:05:08: wenn man es mal so sagt dass
00:05:09: viel
00:05:09: passiert ja.
00:05:12: Man kann aber auch viel falsch machen in zwölff Jahren!
00:05:13: Also... Ja
00:05:15: und aus dem Fehler merkt man dann wieder ne?
00:05:17: Absolut!
00:05:17: Das ist einfach so.
00:05:18: ähm das kenne ich auch und wohne nicht in der gleichen Straße hätte ich fast gesagt das erste das erste Erlebnis Was bei uns wirklich prägen war, als wir den Drucker hier hatten.
00:05:29: Dann fängst du an und machst mal hier ein Hilfsmittel und da.
00:05:32: Und irgendwann haben wir gesagt so heute ist der Tag.
00:05:34: Da fangen wir mal an und konstruieren eine komplette kleine Kontrollvorrichtung, sodass wir sie einteilig auf unseren Marktfortsch draufstellen können die drucken können Und im Idealfall passt die nachher.
00:05:46: Dann hat das noch funktioniert und dann haben wir das Ding in der Hand gehalten, irgendwann macht man es ja, dann drückst du das noch ein zweites Mal und stellst es dir einfach ins Regal und sagst so hier... Das war der Anfang Freunde!
00:05:57: Das ist einfach mega früher!
00:06:00: Das war da mit Hinterschnitten auch drin und wenn du das hätte fräsen wollen hättest du das aus mehreren Teilen machen müssen.
00:06:05: Du hattest zusammenbauen müssen, du hättetest das einen messen müssen jetzt verstiften müssen.
00:06:11: im Prinzip das Ding aus dem Drucker genommen, hast vier Buchsen eingeklebt wo die Teile abgesteckt werden sollten mit Metallstiften damit es ein bisschen verschleißfester ist.
00:06:20: Hast noch einen kleinen AMF oder Distarko oder was auch immer für den Spanner dran gemacht Und dann war das Ding fertig.
00:06:27: Ich habe es auf eine Messmaschine gestellt, vermessen... ...dann passt es auch noch aus dem Messbericht gemacht und eine kleine Dokumentation... ...das ist den Kunden ausgeliefert und der war glücklich und zufrieden nachdem er logischerweise auch mega skeptisch war.
00:06:38: Ja ja ich sage mal so wie du auch gerade gesagt hast so dieses Anfangserlebnis... ...Das ist meistens so prägend des Lasteinen.
00:06:45: also das ist mega lang im Kopf wenn man das so sieht und da kann man sich immer noch zurück erinnern weil es Weil es so die Verbindung ist, damit hat man angefangen.
00:06:54: Und ich kenne das halt von vielen Potenzialanalysen.
00:06:58: wenn sie dann ihr Bauteil das erste Mal in der Hand haben und dann sind ... Sie haben mal so Fertigungsmitarbeiter, die dann zum Beispiel die Montage laufen und die haben dann nämlich das Bauteiler als Beispiel.
00:07:07: die laufen also durch und da haben wir ein Grinzen drauf und ihr sagt so warum grinst du heute eigentlich so?
00:07:11: Ich hab das Tridä gedruckt und so
00:07:13: ah ja!
00:07:14: So okay interessant.
00:07:15: So keiner weiß eigentlich was es genau ist aber jeder sagt so ok cool und dann wird es eingebaut.
00:07:21: Und alle sagen so, poh das habe ich da einmal eingebaut.
00:07:23: Das habe ich einmal angeschubt und es läuft heute noch zur Hinterrichtung.
00:07:26: Also da gibt's welche die haben natürlich super gute Erfahrungen gleich am Anfang gemacht... ...und dann gibt's natürlich die anderen, die haben am Anfang gleich mal eine schlechte Erfahrung gemacht aber die erinnern sich auch gerne zurück.
00:07:37: Die kommen damit mit tausend Ausreden um die Ecke.
00:07:39: Das ist einfach dann das Problem und die finden dann immer ganz viele Gründe warum es denn nicht funktioniert?
00:07:48: Läuft ihr da am häufigsten über den Weg?
00:07:50: Welche Phrase ist die am meisten benutzteste?
00:07:53: Also ich glaube, ich habe jetzt mittlerweile alle durch, die es irgendwie so gibt.
00:07:57: Aber die am meisten verwendete Frage... Phrasse ist eigentlich, nee das brauchen wir nicht.
00:08:07: Das haben wir schon immer so gemacht, sondern nee also das brauchen weh nicht.
00:08:12: Ich will's mir nicht anschauen!
00:08:13: Es ist irgendwas Neues Es ist etwas, was ich nicht verstehe.
00:08:17: Ich weiß nicht wie das Ganze endet.
00:08:19: Also je nachdem, was von Einwand oder Vorwand dort meistens kommt – man weiss ja nicht ob es ein Einwand- oder Vorwand als Astesmal ist und was man lösen muss -, aber der Knackpunkt ist ganz oft wenn er was sagt dann stoßt es bei mir schon mal gleich weitere fünf Dinge auf wo ich mir denke okay diese fünf Dinge müsste ich im ersten Mal mit ihm kurz besprechen.
00:08:39: vielleicht löse ich seinen Vorwand gleich einmal
00:08:42: in der Hinsicht.
00:08:45: dieses, war auch dieses machen wir schon.
00:08:48: Also wenn man halt ein Bauteimer im FDM gedruckt hat heißt es lange nicht dass man da was macht sondern man hat mal etwas ausprobiert in der Hinsicht und manche sind halt auch sehr geschädigt worden wenn man das mal so sieht.
00:08:58: Da versucht man dann was irreparables wieder irgendwie zu reparieren und dann braucht man einfach länger bis er das Vertrauen einfach in diese Technologie wieder reinbringt weil das ist vielleicht schon mal woanders auch in einem Podcast gesagt wurde man einmal eine schlechte Pizza gegessen hat.
00:09:13: Heißt es nicht, dass alle Pizza-Bäcker jetzt auf der Welt schlechte Pizzas machen?
00:09:17: Dass das keiner mehr kann.
00:09:17: Und ich glaube, das ist ein mega, mega gutes Beispiel was man sich immer wieder vor Augen halten muss.
00:09:26: Das können wir jetzt sogar auf ganz viele Bereiche umünschen.
00:09:30: nur weil einmal irgendetwas nicht funktioniert heißt es nicht dass es immer und überall Grütze ist sondern dann muss vielleicht auch einfach nur die passenden Anwendungsbereiche dann finden.
00:09:40: bei unseren Kunden war das genauso ... jetzt nochmal auf das Beispiel mit der Kontrollvorrichtung da.
00:09:46: Der hat auch am Anfang gesagt, ah weiß ich nicht und ob das hält... ...und ob es funktioniert?
00:09:49: Wie gesagt, ja komm jetzt lass uns das doch mal ausprobieren!
00:09:52: Ich mach dir das und wenn das dann wirklich alle so grütze ist wie du denn meinst,... ...dann baue ich dir das Ding noch einmal neu.
00:09:59: Weil wir einfach davon überzeugt waren dass es funktioniert.
00:10:01: Und das hatte ich dann auch abgeholt.
00:10:02: Da habe ich gesagt okay, dann probier mir das jetzt halbmal.
00:10:06: Ich hab ja nichts zu verlieren Und heute steht er da und bekommt dann die Ecke, und will am liebsten alles nur noch gedruckt haben.
00:10:16: So einfach ist es ja auch nicht, weil es gibt nach wie vor Bereiche in denen das halt nicht funktioniert, weil die Anforderungen halt andere sind.
00:10:25: Da muss man glaube ich immer ganz genau hingucken dass man wirklich, ich sage mal so schön, das passende Fertigungsverfahren für die passenden Anforderung
00:10:35: findet.
00:10:36: Dieser Sprung von ich mache es gar nicht bis hin zu, ich will alles getreide gedruckt haben.
00:10:41: Da ist meistens sehr klein.
00:10:43: da wird man dann ganz naiv dass man sagt ja wir können dann auf einmal alles drucken und das hat der damals funktioniert.
00:10:49: aber vielleicht für die Hörer so ein Tipp also wenn man jetzt so einen so einen Kollegin oder eine Kollegin hat die dann so sagt ah nee das habe ich schon mal ausprobiert das gleich gebrochen und dann tausend Vorwände usw.. ... bin ich so derjenige, der dann sagt jetzt erzähl doch mal was ist denn damals passiert?
00:11:04: Ja das gebrochen.
00:11:05: Ja mit was hast du es denn drucken lassen?
00:11:06: Mit dem und dem.
00:11:07: Und dann kommt meistens raus... ...und das meine ich nicht böse von dem Nachbar.
00:11:10: der Nefe hat noch irgendeinen Drucker gehabt,... ...der hat es dann halt aus einem irgendeinem PLA gedruckt... ...was biologisch abbaubar ist, was er hervorragend ist für den Maschinenbau wenn man das so sieht.
00:11:24: Und so weiter und dann erzählt... Und überwärts
00:11:27: weiter hat das dann dem Druck von zwei Hundert Kilo nichts standgehalten!
00:11:30: Ja,
00:11:30: genau.
00:11:30: Und man kann es aber auf dem Kompost... ...kann man's dann hinschmeißen wenn man das nicht mehr braucht?
00:11:35: Also totaler Quatsch!
00:11:36: Wenn die Leute das mal wissen würden was sie da erzählen.
00:11:38: Aber dann habe ich so gesagt ja es kann auch nicht funktionieren.
00:11:41: Das ist eine falsche Kunststoff gewesen, das falsche Material und vielleicht auch die falsche Maschine.
00:11:46: also wenn alles falsch läuft ist klar dass die sagen es funktioniert nicht.
00:11:50: Jetzt lassen Sie uns mal richtig machen und dann sind die meistens offen dafür und sagen er stimmt wenn ich das jetzt so sehe konnte der nie funktionieren In dem Fall.
00:11:58: Und dann kriegt man eine zweite Chance.
00:12:00: und wenn es dann funktioniert, dann sind die meistens viel offener weil dieser Anfangspunkt dieses Bewusstsein dafür zu kriegen nie würde ein Ingenieur immer eine schlechtere Technologie nehmen Wenn er von der besseren weiß.
00:12:13: das macht einfach keiner.
00:12:14: aber das ist einfach dieses Wissen.
00:12:15: was fehlt
00:12:17: Genau.
00:12:17: Das ist ja auch letztendlich genau das, was du ... wenn du in ein Unternehmen reingehst und so eine Potenzialanalyse da machst und die berätst und dir draufschaut.
00:12:25: Was habt ihr für Möglichkeiten?
00:12:27: Was habt Ihr für Potenziale?
00:12:29: Wo du die Unternehmer dann ja auch unterstützt.
00:12:34: Jetzt ist natürlich immer das große Thema, weil man sich jemanden holt der ins Unternehmen reinkommt und der dann irgendwo helfen soll unterstützen soll und potenzieale aufdecken soll nenne ich es mal Dann ist ja immer eine Erwartungshaltung da.
00:12:48: Und jetzt haben wir das Problem, der Johannes Philipp nix hat es auch schon
00:12:52: gegeben?
00:12:52: Ja klar natürlich aber das ist natürlich vorprogrammiert.
00:12:56: also ist natürlich so dass wir die Unternehmen die bei uns zum Teil anfragen dann sagen ich möchte das Thema dd-Druck mal gecheckt haben wollen und wenn doch jemand anfragt er halt nur große Teile macht wo das vielleicht das leichteste Bauteil siebenhundert Kilo ist.
00:13:12: an sage ich auch Wir werden jetzt nicht wirklich viel bei Ihnen finden, aber wenn wir was finden dann können wir das eigentlich relativ schnell lösen.
00:13:20: Es bezahlt aber immer den ganzen Aufwand, den wir natürlich haben auf eine längere Zeit weil selbst mit den kleinsten publiksten Bauteilen kann man im Jahr schon sechzigtausend Euro einsparen, wenn man paar Sachen anders macht.
00:13:32: also das Potenzial ist da... jetzt von dem einen Fall mit diesen siebenhundert Kilo Bauteilen.
00:13:38: Der hat dann gesagt, es ist mir vollkommen egal ob Sie was finden oder nichts finden.
00:13:41: Mir ist auch recht wenn Sie nix finden weil da muss ich die nächsten fünf Jahre mich mit dem Thema auch immer beschäftigen.
00:13:45: also für ihn war diese Thematik eher so, hoffentlich findet er nix?
00:13:51: Dann ist das vor meinen Schultern weg!
00:13:52: Ich habe aber auch gesagt, wenn sich bei Ihnen doch das in der Branche tut Und man kann da mal was machen, weil die Technologie verändert sich ja über die Jahre hinweg.
00:14:02: Dann werde ich der erste sein, der sie kurz anruft und einfach sagt, jetzt sind wir bereit ein paar Teile nochmal durchzutesten, was man verändern kann.
00:14:08: Aber was haben wir dort gefunden?
00:14:10: Also irgendwelche kleinen Schablonen um etwas zu lackieren in der Hinsicht?
00:14:14: Weil die großen Teile müssen beschriftet werden, irgendwelchen kleinen Vorrichtungen, um was besser zu spannen... irgendwelche Gewinde-Pfropfen, wo der da irgendwie dicht machen musste um was zu testen oder sowas in der Art.
00:14:28: Da hat er sich dann damals so einen kleinen Prusa geholt, hat eine Schulung bekommen und dann hat der da seine ersten Erfahrungen gemacht, hat gesagt wir machen ein Drededruck.
00:14:37: das ist das was wir damit machen können und ich werde eh informiert wenn sich irgendwas ändert.
00:14:42: also sich wird eigentlich immer etwas finden.
00:14:46: die Frage ist nur ob derjenige auch was umsetzen will?
00:14:49: Das ist so der Knackpunkt dahinter Genau.
00:14:54: Ja, glaube ich sofort und dann kommt ja auch wieder das Thema.
00:14:57: Wenn man dann was gefunden hast Dann kann es ja trotzdem noch sein dass Es da noch große Zweifel gibt ob denn das was du da gefunden hast Denn jetzt wirklich so ist dass es dann dann wirklich umgesetzt werden kann Und dass es in drei die Druck halt auch funktioniert.
00:15:12: Und dann sind wir wahrscheinlich wieder bei dem Punkt, was wir vorhin hatten.
00:15:16: Was sind die größten Zweifel?
00:15:17: Weil drei D-Droger funktioniert nicht oder ist nicht stabil genug und dann fängt ja eigentlich Überzeugungsarbeit bei dir wahrscheinlich daran an.
00:15:27: Also es ist so dass wenn wir eine Potenzialanalyse machen... Wir haben am Anfang immer dazusagen, wir sind nicht ein Kunde der durch die Hallen läuft sondern wir sind Lieferant und als Lieferand darf man auch mal Probleme nennen.
00:15:38: Also, weil die meisten sagen dann wir haben hier den Kalle und der sitzt da und er macht die geilsten Teile.
00:15:43: Dabei ist der Kalle wenn man ihn jetzt so nennt überhaupt gar nicht zufrieden und es total mit Stress behaftet in der Hinsicht.
00:15:50: aber das würde man von dem Kunden nie sagen aber vor einem Lieferanten.
00:15:53: Das erste Punkt oder zweite Punkt ist natürlich finden wir dann einige Dinge und die werden dann priorisiert, die werden an einer Geschäftsführung vorgestellt und dann kommen da natürlich auch die Zweifel.
00:16:04: Und das ganz lustig.
00:16:05: Diese Zweifel sind eigentlich nur Dinge, die einen zurückhalten von einer anderen Person.
00:16:10: Das heißt weil irgendjemand anders mal gesagt hat drei D-Druck ist schwierig komplex und es könnte brechen.
00:16:16: glaubt man das?
00:16:17: Und eigentlich müsste man den Zweifeln wenn der jetzt irgendwo an sich dran kleben würde müsste man zu der Person zurückschicken weil man hat ja nur das geglaubt was jemand anderes da erfahren hat.
00:16:26: Wenn man das mal so
00:16:26: sieht.
00:16:27: Du hast keine Erfahrung damit und deswegen übernimmst du die Erfahrungen von jemand anderem anders, ne?
00:16:32: Ja
00:16:33: genau!
00:16:35: Und
00:16:35: der möchte ... Der möchte eigentlich einen auch nur schützen.
00:16:39: also wenn das jetzt ein anderer Geschäftsführer war der eine schlechte Erfahrung gemacht hat, er sagt bitte macht es nicht.
00:16:44: ich möchte dich davor schützen dass du nicht das gleiche machst.
00:16:48: Und das steckt dann in den Leuten drinnen und das muss man erstmal auflösen in den Gesprächen.
00:16:53: es geht relativ zügig dass sie dann sagen okay stimmt.
00:16:57: Wenn wir das aber so machen, und wir haben ja auch einen Berater.
00:16:59: Und der andere Geschäftsführer von einem anderen Unternehmen hat vielleicht das mal selber ausprobiert... ...und viel in den Sand gesetzt und er hat sich halt auch nichts sagen lassen weil er vielleicht auch der Typ ist, der das immer selber ausprobt.
00:17:11: Ja, dass
00:17:12: man immer seine eigene Erfahrung macht.
00:17:14: Also ich habe auch Sachen gesehen.
00:17:16: da wurde eine Metall-Drededruckmaschine hinter Regalen versteckt, weil der Geschäftsführer nicht zugeben kann damit ein Riesenfehlinvest gemacht zu haben Und andererseits will er die Maschine nicht mehr sehen, weil sie ihn so viel Zeit und Nerven gekostet hat.
00:17:33: Aber wenn man aber auch schnell eine Entscheidung trifft für eine Million Euro da auch keinen drüber gucken lässt.
00:17:40: ja dann muss die Maschinen hinter so einem Regal stehen, wenn man es mal sieht.
00:17:44: also ich habe gesagt was ist denn dahinten für eine Statusleuchte?
00:17:47: Ja das reden wir nicht darüber.
00:17:51: Das ist die böse Ecke.
00:17:53: Ja, es ist wirklich passiert.
00:17:54: also ich habe ein Foto davon das ich nicht zeigen darf aber Es ist da sehr viel Geld verbrannt worden leider und deswegen schmeckt der Schmerz auch so tief.
00:18:04: Aber man muss den muss den schmatz einfach mal loslassen Und jemanden mit an die hand nehmen damit man das gemeinsam auch mal richtig macht.
00:18:12: ja und ich glaube dass es auch einfach die Erfahrungen, die wir dann beide haben.
00:18:18: Wenn wir ganz ehrlich sind und das jetzt mal auf einen Satz oder auf zwei Sätze reduzieren, dann ist es in der Regel nicht die Ablehnung oder der Kampf gegen eine Technologie sondern das ist unser Strich eigentlich... Das Auseinandersetzung mit den Menschen dahinter und mit dem seinen Erfahrungen oder mit denen seine Geschichten, die er hat mal erzählt bekommen.
00:18:42: Und das ist nicht das, wogegen man da arbeitet.
00:18:45: Den muss ich dann letztendlich davon überzeugen – das ist bei dir und es ist bei mir ähnlich.
00:18:51: Da musste ich einfach hingehen und ihn überzeugen und sagen so teilweise sind's vielleicht auch wirklich im ersten Steps die einfachsten und kleinsten Lösungen, mit denen man deutlich machen kann.
00:19:00: Guck mal!
00:19:01: Wenn wir jetzt diesen Weg gehen, dann hast du als... ja man kann gar kein Beispiel.
00:19:06: Hast du irgendwie ein Beispiel wo du sagst okay das wird so ein klassischer, wie man immer so schön sagt heutzutage so einen Gainchanger oder eine ganz kleinere einfache Lösung und damit konntest du überzeugen?
00:19:15: Kennst Du sicherlich auch.
00:19:16: also wenn ich jetzt durch die Montagelinien manchmal so durchlaufe da montieren sie dann auf irgendeine weiße Platte oder auf so einer Buchenholzplatte die man halt kennt von solchen Arbeitstischen irgendwelche Teile und versuchen es dann mit einem Finger festzuhalten, das andere noch irgendwie zu greifen und dann noch was reinzuschrauben.
00:19:35: Und die einfachsten Bauteile sind einfach nur wenn man mal einen Winkel hat wo man den Anschlag dran hat also irgendwo ein Bauteil bei der Ecke reinschieben
00:19:41: kann
00:19:43: oder dass man eine Zentrierung hat irgendwas in der Mitte festzushalten oder irgendeine Klammer, um ein Bauteil einzulegen und dann sofort zu sehen.
00:19:55: Das sind eigentlich diese zwei Bohrungen die ich machen muss.
00:19:57: also das ist nicht die super komplexe Vorrichtung wo man danach wie jetzt in deinem Fall was du erzählt hast gleich mal einen Prüfprotokoll danach braucht sondern es ist manchmal einfach nur vielleicht ein winkeliges Bauteile mit zwei Löchern drin und eine Abschregung Scheintes
00:20:15: Hilfmittel oder so.
00:20:17: Ganz genau,
00:20:18: was die zägliche Arbeit erleichtert.
00:20:20: Genau weil die Person, die da dran sitzt, die schafft dann in der Stunde durchaus vielleicht vierzig Teile mehr und hat den ganzen Stress nicht mehr, weil jeder kennt das wenn man so ein Auftrag machen muss, der schwierig zu montieren ist, weil man vielleicht nicht der fein motorichste Typ dafür ist.
00:20:35: Da nimmt man diese Kiste mit den Aufträgen und schiebt sie noch mal unter den anderen Kisten durch.
00:20:40: Dann muss man sagen, ... dann am Montag einen besseren Tag habe, was bei viel nicht der Fall ist.
00:20:46: Ja schon
00:20:46: gar nicht am Montags!
00:20:47: Ich schiebe das dann auf den Freitag wieder... Aber
00:20:51: am Freitagen macht man es ja auch nicht, weil man sich hier nicht den Freidag versauen, ne?
00:20:55: Deswegen schiebt's dir wieder auf dem Montag oder am Montages Auto.
00:20:57: Genau und der Abteilungsleiter denkt sich dann auch, hey, nerf mich jetzt nicht mit den Sachen sondern versucht die Teile zu verdicken anstatt einfach mal dieser Dame oder diesem Herrn zuzuhören und zu sagen Sag mal, wie montierst du das denn?
00:21:10: Was wünschst du dir denn dort?
00:21:11: und wenn die erzählt einem das dann.
00:21:13: Die sagt dann so, das rutscht mir immer weg!
00:21:15: Okay, wenn wir da einen Anschlag hinmachen würde es schon mal... Ja, das wäre super in dem Fall.
00:21:19: Würde Ihnen das was helfen?
00:21:20: Das brauche ich unbedingt.
00:21:21: Wann kommt das dann zur Richtung?
00:21:24: Und dann läuft es so weiter dass vielleicht die Kollegin, die neben dran sitzt, in der Pause erzählt Ich habe da jetzt immer ein grünes Bauteil damit es nicht wegrutscht und dann sagt die andere zu ihr, ja zeig mal, das ist voll cool, das will ich auch So, und dann kommt da so eine Dynamik in dieses Thema Montage rein.
00:21:42: Weil
00:21:43: im ganzen Montagelprozess geht es eigentlich gar nicht mehr darum jetzt das Bauteil zu halten.
00:21:48: Der eigentliche Punkt ist dem Mitarbeiter den Stress zu nehmen und einfach gut arbeiten zu können.
00:21:53: Du kennst es wahrscheinlich auch wenn so ne Vorrichtung davor dir ist und du einfach jeden Handgriff machst und der sitzt perfekt.
00:22:02: Das kannst du wie so ein Anführungszeichen Unterwasser etwas zusammenbauen, sind sogar noch blind zu dem Fall.
00:22:10: Ja und letztendlich hast du dann ja auch viel mehr Bock drauf, weil jeder von uns hat ja mehr Bock was zu machen, was funktioniert oder was gut und leicht von der Hand geht und wo man Spaß dran hat als einen Mux zu machen der auch gemacht werden muss aber der irgendwie halt Mux ist.
00:22:26: Ich glaube das ist entscheidend und dass es auch ein guter Ansatz, dass man da wirklich und auch guter hinweist Kollegen, mit den Mitarbeitern ins Gespräch gehen und sagen okay wie können wir dir denn helfen?
00:22:37: Und dann gibt es ganz viele Möglichkeiten schon mal.
00:22:42: Genau die kann man auch erst einmal auskotzen lassen dass man erstmal sagt was läuft nicht und wenn man dann genau zuhört und dann sagt wenn wir die drei vier Punkte jetzt mal lösen würde das dir dann auch besser gelingen, würdest du die Aufträge viel schneller machen.
00:22:56: Und so weiter weil kein Mitarbeiter fährt morgens zur Arbeit und sagt ich will den beschissensten Tag meines Lebens haben.
00:23:01: Der will auch sein Erfolg haben der will auch sagen Boah!
00:23:04: Ich habe da mal kurz die vierhundert Teile in einer Montage heute morgen runtergerissen.
00:23:07: Ich bin der absolute Verdiggungs...
00:23:11: ...der
00:23:11: Held hier drin.
00:23:12: So schaut mich an.
00:23:13: Ich hab hier ein grünes Teil bekommen.
00:23:14: seitdem läuft es schneller so in der Richtung.
00:23:16: aber das sind die Dinge die viele halt nicht sehen Und wo man natürlich immer das Bauteil auch, ich sag mal aus Metallfräsen.
00:23:26: Aber es dauert länger und die Kosten sind höher und es ist vielleicht auch schwieriger als im Nachgang anzupassen statt wenn's kurz eben aus Kunststoff ist.
00:23:36: Ja und vor
00:23:37: allen Dingen ist dann ja auch das Thema, wenn ich wirklich die Möglichkeit habe, unseren Teil mir selber zu drücken.
00:23:42: Es ist auf jeden Fall der immer schneller verfügbar, weil nicht jeder ist so aufgestellt wie wir hier dass er sagt okay ich hab Drehmaschine, Friesmaschine, Laser-Sinter und noch einen Markforsche stehen.
00:23:54: also von daher glaube schon ein guter Ansatz.
00:23:58: Vielleicht ein zwei Punkte die ich da noch hinzufügen kann und zwar immer wenn es kommt im Sinne von Da müsste man mal was machen.
00:24:05: ist eigentlich so der Satz, wir brauchen einen drei D Drucker oder wir brauchen jemanden, der uns hier weiter hilft.
00:24:10: Man müsste mal eine Vorrichtung machen und so weiter weil das ist in die Zukunft reinprojektiert im Sinne von Wir brauchen eigentlich jemanden der uns dort hilft.
00:24:18: aber wir haben jetzt gerade keinen Und es muss auch noch einfach gehen und nicht schwierig.
00:24:24: und dann noch der Hinweis wenn so ein zum Bauteil mal kaputt geht in der Montage Dann merkt der Fertigungsleiter des meistens oder der montagesche Leiter doch Die Stückzahlen gehen runter und meistens hat die Qualitätsabteilung mehr zu meckern im Nachgang.
00:24:38: Und da muss man natürlich zu den Mitarbeiter hingehen, muss sagen du sag mal nutzt du die Vorrichtungen eigentlich noch?
00:24:42: Dann gibt es manchmal Leute, die lügen einen da halt an oder sagen nicht ganz die Wahrheit.
00:24:47: Ja ja aber dann ist vielleicht das Bauteil kaputt gegangen und hier haben einfach Angst dass es teuer war, dass man nochmal nerven muss.
00:24:54: Aber das ist ja gerade der Vorteil beim Dreidruck weil man hat die Datei, man kann's doch nochmal ausdrucken und man kann gleich fragen warum ist denn gebrochen?
00:25:00: ... dann machen wir doch da gleich mal was besser.
00:25:03: Nicht für Stärkung oder so, und optimiert es
00:25:04: eben schnell...
00:25:05: Ja genau!
00:25:05: Und dann geht's besser, ne?
00:25:06: Definitiv.
00:25:07: Ja, ja.
00:25:08: Kennst du sicherlich auch aus deiner Erfahrung,... ...dass es meistens die einfachsten Dinge sind, die wertvollsten,... ...aber an dich heranzukommen ist das schwierigste manchmal.
00:25:17: Genau, richtig.
00:25:18: Und dafür ist ganz wichtig wie wir es vorhin gesagt haben,... ...du musst halt einfach mit den Leuten ins Gespräch kommen,... ...und du musst da gut zuhören können... ...und hin und wieder musst du auch zwischen den Zahlen lesen können.
00:25:26: Das ist ja... als vielleicht letzte und abschlussfrage mal an dich, was ist denn so deine liebste drei D-Druckgeschichte?
00:25:37: Wir sind eingestiegen mit der drei D Druckgeschichten aus dem Alltag.
00:25:40: Was ist deine Lieblingsgeschichte, die du eigentlich immer wieder gerne erzählst?
00:25:47: Eigentlich schon auch die, wo ich damals so das Feuer entdeckt habe mit dem Roboter Greifer.
00:25:52: Und wie ich dann versucht hab, die ganze Familie zu überzeugen und die haben alle gesagt, Johannes, mach mal deinen Studium weiter!
00:25:59: Das drehen wir drei D-Druckstörme hinten an in diesem Fall.
00:26:03: Aber dieser Anfangseffekt war schon echt der Beste weil du auf einmal ein Werkzeug hast wenn du weißt wie du es richtig bedienst Dass du viele Dinge viel leichter lösen kannst.
00:26:16: Und das ist ja bei mir im Alltag auch so, dass für jedes Ding, wo ich mich ein bisschen darüber aufrege... Ich mir denke da gibt es eigentlich eine Lösung dafür, könnte ich mal kurz eben was drucken in der Hinsicht?
00:26:28: Das sind dann absolute Kleinigkeiten!
00:26:31: Meine Frau mag das dann auf einmal gar nicht wenn sich da großartig was verändert bei uns aus dem Haus.
00:26:35: aber das sind die Dinge.
00:26:36: man muss seine eigenen Stresspotenziale eigentlich kennen und muss sich denken Warum mache ich das denn überhaupt?
00:26:43: Ich wäre ganz gut da in eine kleine Vorrichtung oder irgendwie ein Halter, oder eine Abdeckung.
00:26:48: Oder irgendwie etwas zu haben und dann geht es meistens ganz schnell wenn man das so sieht.
00:26:55: Das ist meine Lieblingsgeschichte, wenn man weiß wie man welche Macht dieses Tool hat wird man merken wie wenig Stress man im Nachgang eigentlich bekommt.
00:27:11: Das hast du gut zusammengefasst.
00:27:12: Ja, das
00:27:12: war jetzt ein bisschen philosophisch vielleicht dabei.
00:27:16: Ich habe fast gesagt mega gutes Schluss wurde.
00:27:18: es müssen wir genau so stehen.
00:27:24: Also
00:27:24: kann er ja.
00:27:25: also passt mega cool.
00:27:28: dass bringt ist echt gute auf den Punkt.
00:27:32: Man hat so viel weniger Stress wenn man's einfach ... nutzt oder jemand einem dabei hilft, also wenn jemand einen dabei hilft... ... diesen Stress zu nehmen.
00:27:42: Manchmal ist man so in seinem Ego leider drinnen, dass man da gar nicht offen dafür ist, ne?
00:27:46: Ja
00:27:46: genau!
00:27:47: Aber das ist ja ganz oft den Schein.
00:27:48: Man muss erstmal jemanden haben und dann glaube ich ist man bei dir auch ganz gut aufgehoben,... ... der einfach schon mal die Richtung ein bisschen ebnet und er ein bisschen zeigt okay... ... guck mal, das habt ja Möglichkeiten und die und die Wege könnt ihr gehen und dann... Und so war es bei uns ja auch, das muss man fairerweise sagen.
00:28:06: Du musst halt irgendwann auch einfach den Mut haben anzufahren und das zu machen.
00:28:11: Dann kommen viele Aufgaben wirklich von alleine.
00:28:14: Wenn du dann noch mit jedem Kollegen mal ein bisschen ins Gespräch gehst und fragst, wie können wir dir denn helfen?
00:28:18: Was können wir hier noch machen?
00:28:19: Was könnten wir da noch
00:28:20: machen?".
00:28:21: Wir machen das überwiegend mit unseren Kunden dann auch genau so.
00:28:24: Und dann ist das eine runde Sache und dann kann das richtig gut werden!
00:28:28: Ja,
00:28:29: wenn der Anfang passt dann ist der Rest eigentlich schon automatisch am Laufen und die ganzen Unternehmen sind ja alles keine dummen Leute.
00:28:39: Die sind meistens hochintelligent und das habt ihr auch gesehen wo ihr gleich selber sagt da machen wir gleich aus zehn Bauteilen eines und das sind alle super Techniker.
00:28:49: nur der Anfangsschritt der fehlt denen meistens und dann sind sie schon so clever und sagen auch wieder nur Technik es ist alles wiederum nur Techniker.
00:28:55: wenn man das wieder verstanden hat ... dann kann man da toll was draus machen, also von dem her.
00:29:02: Also wunderbar!
00:29:02: Ich habe mich richtig gefreut bei dir dabei zu sein und auch für die... Ich bin
00:29:06: gefroren, dass du Bock hattest eine Folge mitzumachen.
00:29:08: Wenn wir vielleicht noch kurz erwähnen, wenn wir heute die Hundert-und erste Folge und mein eigenes Steckenpferd war jetzt eigentlich auch für den nächsten Hundert Folgen die eine oder andere Interviewfolge durchaus mehr zu machen.
00:29:23: Deswegen auch nochmal der Aufruf, da wer Bock hat nochmal hier mit mir eine Folge aufzunehmen zu einem Thema.
00:29:30: Gerne bei mir melden!
00:29:32: Da finden wir bestimmt was wo wir quatschen können und dann wird es hoffentlich genauso spannend und unterhaltsam wie das jetzt mit dem Johannes war.
00:29:40: also von daher von meiner Seite auch vielen vielen Dank dass du dir die Zeit genommen
00:29:43: hast.
00:29:44: sehr gerne dann bis zu den nächsten hundert Folgen wenn man das mal sieht auf alle Fälle.
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