#49 - So senkst du die Projektkosten im Vorrichtungsbau bereits in der Konstruktion mit Erfolg

Shownotes

Projektkosten nachhaltig senken im Vorrichtungsbau – Effizienz beginnt in der Konstruktion!

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In diesem Video zeige ich dir, wie du Projektkosten im Vorrichtungsbau bereits in der Betriebsmittelkonstruktion senken kannst, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und deine Fertigung dauerhaft effizienter zu machen!

Perfekt für Konstrukteure, Produktionsleiter und Entscheidungsträger im Maschinenbau, die unter Kostendruck stehen und nachhaltige Einsparpotenziale im Engineering nutzen möchten.

Wir sprechen praxisnah über clevere Konstruktionsansätze, Standardisierung von Bauteilen, bewusste Auswahl von Kaufteilen und Fertigungsverfahren.

⏱️ Kapitel:

00:00 Effiziente Vorrichtungskonstruktion – Einführung & Problemstellung

01:37 Materialauswahl & Bauteildesign: So sparen deine Konstruktionen bares Geld

02:39 Standardisierung & Teile-Wiederverwendung: Der Schlüsselfaktor für Kosteneffizienz

04:14 Kaufteile richtig dimensionieren – Achtung bei teuren Komponenten!

05:26 Passende Fertigungsverfahren & neue Materialien für maximalen Nutzen

06:28 Dokumentations-Tipps & Fazit

📋 Was dich erwartet:

✅ Sofort umsetzbare Tipps zur Kostensenkung im Vorrichtungsbau

✅ Erprobte Strategien für effizient konstruierte Betriebsmittel

✅ Ratgeber zu Materialauswahl und fertigungsgerechtem Design

✅ Ideen zur konsequenten Nutzung von Standard- und Kaufteilen

✅ Hinweise zur cleveren Auswahl des Fertigungsverfahrens

✅ Empfehlungen für schlanke Dokumentation und Prozesse

🔍 Warum Projektkosten schon in der Konstruktion senken?

Mit dieser Vorrichtungskonstruktions-Optimierung kannst du:

⏱️ Zeit im gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozess sparen

💰 Material- und Fertigungskosten signifikant reduzieren

🚀 Aufträge gewinnen durch noch schlankere Betriebsmittel-Projekte

😊 Weniger Stress dank wiederverwendbarer Standardteile und klarer Prozesse

🔗 Nützliche Links:

Wenn du Fragen oder Themenwünsche hast, auf die ich hier im Podcast eingehen soll. Schreib mir gerne unter:

⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠📬 bpille@wescad.de Zur Website - (https://www.wescad.de/))

Transkript anzeigen

00:00:00: Wie du bereits in der Vorrichtungskonstruktion

00:00:05: Kosten einsparen kannst, eine möglichst

00:00:09: effiziente Fertigung in deinem Unternehmen

00:00:13: zu bekommen. Darüber müssen wir heute reden. Mein Name ist Ben Pille

00:00:17: und das ist der Betriebsmittel Podcast fix und fertig.

00:00:35: Ja, Kostendruck ist und bleibt gerade in der

00:00:38: aktuellen Zeit ein riesengroßes Thema. Jeder

00:00:42: möchte gerne so effektiv und so effizient wie

00:00:46: möglich produzieren, muss das auch machen, damit er

00:00:49: am Markt überhaupt neue Aufträge generieren kann.

00:00:53: Und ein Ansatz, wo oftmals wirklich

00:00:57: Geld auch, ich will mal sagen, ein Stück weit verschwendet wird,

00:01:01: ist die Konstruktion. Eine Konstruktion für eine

00:01:05: Vorrichtung legt eigentlich schon fest ob

00:01:09: dein Projekt irgendwie am Ende nach hinten raus

00:01:13: effizient ablaufen kann und effizient sein

00:01:16: kann oder nicht. Und das fängt im

00:01:20: allerersten Schritt eigentlich schon damit an,

00:01:24: dass du wirklich in der Konstruktion darauf achten

00:01:27: musst, dass du Teile konstruierst,

00:01:32: die später auch gut und möglichst

00:01:35: einfach gefertigt werden können. Das heißt, geh hin

00:01:39: und schau beispielsweise, was gibt es für Stangenmaterial.

00:01:43: Es ist immer einfacher, wenn ich einen Flachstahl, wenn ich Stangenmaterial

00:01:46: nehme, was ich einfach nur absägen muss und habe

00:01:50: vielleicht schon alle Rohmaße und brauche nur noch ein oder 2 Flächen nochmal

00:01:54: überfräsen und Bohrungen rein machen. Nicht alle

00:01:57: Teile müssen unbedingt immer an

00:02:01: jeder Ecke nochmal eine Phase oder eine Kante dran haben oder ähnliches.

00:02:05: Wirklich schlicht und ergreifend. Ich sage immer so schön,

00:02:09: lass uns doch ein 20x20 oder ein 30x30 Vierkantstahl

00:02:13: nehmen. Da kann ich oben irgendwo ein Dorn anfräsen, da kann ich von der

00:02:17: Seite ein Bohrbild rein machen und schon habe ich die

00:02:20: erste Aufnahme, die ich letztendlich dann

00:02:24: nutzen kann, das Teil über ein Rundloch oder ein Langloch aufzunehmen

00:02:28: in der Vorrichtung. Und das führt uns dann auch im Prinzip schon einen Schritt

00:02:31: weiter runter. Wenn ich dann diesen 20x20, dieses

00:02:35: 30x30 Stück habe, dann muss ich das irgendwo anbinden.

00:02:39: Und wenn ich eine Anbindung oder wenn ich ein

00:02:42: Loch aufnehme, dann muss diese Anbindung so sein, dass ich das nachher

00:02:46: in alle 3 Richtungen einschimpfen kann. Und wie mache ich das? Ich

00:02:50: gehe dann in dieser Stelle nach diesem individuell

00:02:54: gefertigten Teil für diese Vorrichtung hin und muss dann

00:02:58: einfach entsprechend Standardteile verwenden. Diese

00:03:01: Teile, die da jetzt kommen, sei es Winkel, sei es

00:03:05: eine XY-Verstellung, wo ich im Prinzip alle

00:03:09: Bereiche, alle Richtungen in einem

00:03:12: Stück verschieben kann, das müssen Standardteile

00:03:16: sein. Die darf es nachher und die muss es in allen Vorrichtungen

00:03:20: unendlich viel geben, weil diese Teile kannst du dir vorher vorproduzieren,

00:03:24: die kannst du dir auf Lager legen, weil wenn du die 100 mal das

00:03:27: gleiche Teil fertigst, dann ist das auf jeden Fall günstiger

00:03:31: unterm Strich, als wenn du 100 unterschiedliche Teile fertigst.

00:03:35: Ich glaube das ist jedem klar. Also das ist da definitiv

00:03:39: auch der zweite Punkt, wo man wirklich sagen muss, da

00:03:43: schaut, dass ihr wirklich Standardteile wieder

00:03:47: verwendet und oftmals einsetzt. Der nächste Punkt

00:03:52: ist sicherlich die passende Dimensionierung

00:03:56: von Kaufteilen, von Spannern, von Sensoren,

00:04:01: von vielleicht kleinen Kameras, die ich mit integrieren will. Es

00:04:05: muss nicht immer der gleiche Spanner

00:04:08: sein mit 1 Kolbenstange von 63 oder

00:04:12: gar noch größer. Man kann auch mal wirklich hingehen und schauen, wie viel

00:04:16: Spannkraft brauche ich denn wirklich und dann lasst uns doch mal schauen

00:04:20: was kostet der Spanner nachher. Also da wirklich auch

00:04:24: ein Augenmerk drauf legen, gucken was kosten

00:04:27: mich die Kaufteile, die ich entsprechend einsetzen will.

00:04:31: Auch ein schönes Beispiel, es gibt extrem

00:04:35: teure Spanner, die Linearbewegungen machen

00:04:39: können. Die sind dann ähnlich wie ein Pneumatikzylinder,

00:04:43: kosten aber das, ich würde fast sagen, 10 bis

00:04:47: 15 fache. Und da muss man dann auch einfach sich hinterfragen okay was

00:04:51: genau will ich denn damit jetzt machen will ich nur ein bauteil freigeben

00:04:55: damit ich nach dem schweißen entnehmen kann will ich nur eine auflagefläche

00:04:59: runter fahren dann bin ich der festen überzeugung dann kann

00:05:02: man das letztendlich einfacher lösen, beispielsweise mit einem

00:05:06: Pneumatikzylinder. Also Augen auf

00:05:10: bei der Auswahl der nötigen

00:05:13: Kaufteile. Und dann kommt nochmal ein ganz, ganz

00:05:18: entscheidender Punkt, den ich euch auch nochmal mitgeben

00:05:21: möchte. Das ist die Wahl des Fertigungsverfahrens

00:05:25: selbst. Überlegt euch, welche

00:05:29: Anforderungen an jedes einzelne Bauteil in der Vorrichtung

00:05:33: gestellt werden und überlegt euch dann, wie kann ich

00:05:37: am effizientesten dieses Bauteil herstellen.

00:05:41: Und da gibt es die Möglichkeit des klassischen

00:05:44: FDM-Verfahren, des klassischen 3D-Drucks, Es gibt das

00:05:48: Lasersintern, es gibt das klassische Drehen, es gibt das

00:05:52: Fräsen, es gibt das Senkerodieren, es gibt das Drahterodieren.

00:05:56: Es gibt so viele Möglichkeiten

00:06:00: Bauteile herzustellen aus unterschiedlichsten Materialien.

00:06:04: Überlegt euch wirklich, was sind die Mindestanforderungen

00:06:08: und was kann ich machen, wirklich

00:06:12: effizient zu sein. Es muss nicht alles aus Stahl sein. Es muss auch nicht

00:06:16: immer Aluminium sein. Man kann auch auf Kunststoffe setzen.

00:06:19: Es gibt auch die Möglichkeit hier und da

00:06:23: auf Kupfer zu setzen, je nachdem was ich für Anforderungen

00:06:27: in der Vorrichtung habe. Das ist ganz wichtig, das auch

00:06:31: mit bedenken. Ja und damit würde

00:06:34: ich sagen, runden wir die folge für heute ab. Man kann das sicherlich

00:06:38: noch weiterführen. Wir könnten jetzt noch sagen, okay schau, dass deine

00:06:41: Dokumentation überschaubar ist, dass du nicht dich selbst verweiltest

00:06:45: mit endlosen Zeichnungen, Stücklisten und so weiter und so fort. Schau,

00:06:48: dass deine Stückliste im Cartier oder in deiner Konstruktionssoftware

00:06:53: automatisch generiert wird. Da können wir noch 20

00:06:57: weitere Punkte aufzählen, aber ich glaube, das ist ein guter erster Ansatz für

00:07:00: dich. Wenn du Bock hast mit mir darüber zu diskutieren, ruf mich gerne an,

00:07:04: schreib mir eine E-Mail, dann können wir das Ganze gerne auch gemeinsam weiter

00:07:07: ausführen. Aber das soll für heute ein erster Ansatz sein, wo

00:07:11: du wirklich die Kosten deiner Vorrichtung in

00:07:15: Deiner Konstruktion mehr oder weniger selbst

00:07:18: definieren und auch steuern kannst. Das war's für heute. Wir sind fix und

00:07:22: fertig. Ich freue mich. Bis zum nächsten Mal.

00:07:41: Copyright WDR 2021

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