#52 - Schweißen und Schneiden Essen - Mein Messe-Erlebnis - Global versus Made in Germany
Shownotes
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🚀 Global vs. Made in Germany: Wie du Betriebsmittel clever einkaufst!
In diesem Video zeige ich dir, wie du Betriebsmittel für den Vorrichtungsbau richtig auswählst, um Qualität, Flexibilität und Geschwindigkeit optimal zu verbinden!
Perfekt für Entscheider im Maschinenbau, Fertigungsleiter und technische Einkäufer, die zwischen internationalen und lokalen Lieferanten abwägen.
Wir sprechen offen über Chancen und Fallstricke der Globalisierung und meinen Eindruck auf der Schweißen und Schneiden 2025 in Essen.
Und wie du mit der passenden Strategie zum Wettbewerbsvorteil gelangst.
⏱️ Kapitel:
00:00 Einführung: Messe Schweißen & Schneiden – Trends erkennen 01:37 Globaler Wettbewerb – China und Indien auf dem Vormarsch 03:23 Betriebsmittel aus dem Ausland: Pro & Contra 04:54 Kommunikation & Zusammenarbeit – Flexibilität zählt 07:03 Lieferzeiten, Logistikrisiken und Projektmanagement 08:13 Lokale Partnerschaften als strategischer Vorteil 09:05 Zusammenfassung & Handlungsempfehlung
📋 Was dich erwartet:
✅ Neuste Entwicklungen auf der Schweißen und Schneiden Messe ✅ Analyse: Internationale Anbieter vs. Made in Germany ✅ Praktische Entscheidungshilfen für den Vorrichtungs- und Werkzeugbau ✅ Tipps zu Kommunikation, Flexibilität und schneller Projektumsetzung ✅ Einblick in Risiken bei Importen aus Fernost ✅ Empfehlungen für den Aufbau zuverlässiger Partnerschaften
🔍 Warum Betriebsmittel Auswahl im Globalvergleich?
Mit dieser Einkaufsstrategie für Betriebsmittel kannst du:
- ⏱️ Deine Projekte schneller umsetzen, weil Kommunikationswege kurz bleiben
- 💰 Kosten im Blick behalten – ohne böse Überraschungen bei Zoll & Logistik
- 🚀 Technologisch up-to-date bleiben, indem du alte Denkmuster hinterfragst
- 😊 Stressfrei Projekte realisieren, weil du maximale Kontrolle und Transparenz hast
🔗 Nützliche Links:
- WESCAD Website & Blog: https://www.wescad.de
- LinkedIn-Profil Bernd Pille: https://www.linkedin.com/in/bernd-pille-a27281a7/
- Mehr zum Podcast: https://www.wescad.de/podcast/
Wenn du Fragen oder Themenwünsche hast, auf die ich hier im Podcast eingehen soll. Schreib mir gerne unter:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Globalisierung vs.
00:00:03: Lokalisierung.
00:00:04: Darüber müssen wir reden.
00:00:06: Mein Name ist Bern Pille und das ist der Betriebsmittel Podcast.
00:00:09: fix und fertig.
00:00:30: Der Anlass zur heutigen Folge war eigentlich mein Besuch auf der Schweißen und Schneiden in der letzten Woche.
00:00:37: Als ich dort war, auf der Messe für alle, die das nicht wissen, ist mir eine Sache direkt aufgefallen, nachdem ich so eine dreiviertel Stunde, Stunde da war.
00:00:48: Es gibt Zum einen extrem viele Firmen mittlerweile, die Hebewerkzeuge, Manipulatoren, Drehwender für komplette Baugruppen anfertigen, die letztendlich dann in Zellen genutzt werden können oder die auch in der normalen manuellen Fertigung genutzt werden können.
00:01:10: Und es gibt einen extrem hohen Anteil an chinesischen Unternehmen, die auf so einer Messe ihre Produkte platzieren wollen, die ihre Produkte vorstellen, die dort irgendwo aktiv sind.
00:01:25: Das fängt bei dem kleinen Schweißzubehör für manuelle Schweißgeräte an und hört letztendlich dann beim großen Roboterhersteller KUKA.
00:01:36: irgendwo auf und das war für mich so ein erlebnis wo ich angefangen habe drüber nachzudenken.
00:01:41: okay warum ist das eigentlich so?
00:01:44: warum bekommen immer mehr chinesische Investoren hier bei uns in Deutschland so viel Raum und nehmen so viel Platz ein?
00:01:54: und was bedeutet das auf der anderen Seite dann letztendlich auch nachher für Firmen wie uns die im Vorrichtungsbau unterwegs sind?
00:02:03: weil dort stellt sich ja früher oder später vielleicht auch mal für jedes mittelständische Unternehmen.
00:02:09: die Frage macht es denn vielleicht Sinn dass ich mal schaue dass sich irgendwo im Ausland mir meine Betriebsmittel bauen lassen und Da denke ich jetzt nicht nur an den Ostblocks, sondern gehe ich vielleicht noch weiter Richtung Indian Richtung China, um dort entsprechend meine Betriebsmittel einzukaufen.
00:02:28: Und gerade im Bereich Werkzeugbau ist es heutzutage schon sehr, sehr ausgeprägt.
00:02:32: Da gibt es ganz, ganz viele Unternehmen, die letztendlich sich dort Standorte auch aufgebaut haben, die ihre Werkzeuge dort bauen lassen.
00:02:39: Es gibt Unternehmen, die damit werben und auch wirklich sagen, okay, ich habe dort eigenes Personal.
00:02:46: vor Ort und ich baue mit meinem Know-how, mit meinen Leuten deine Werkzeuge in China auf.
00:02:55: Und das ganze geht eigentlich letztendlich sogar noch ein Schritt weiter.
00:02:58: Das bekommt man auch immer mit, dass mittlerweile auch chinesische Investoren sich hier in Deutschland ein Unternehmen aufbauen und Das letzte Trial, das letzte Finish gerade im Bereich Werkzeugbau, dann hier in Deutschland machen, um dann den Werkzeugen made in Germany Stempel draufzuhauen, weil der letzte Schliff dann letztendlich noch hier in Deutschland passiert ist.
00:03:19: Das ist irgendwo so ein Trend.
00:03:21: Da muss man mal schauen, wo sich das so hin bewegt.
00:03:23: Im Bereich Vorrichtungsbau habe ich persönlich das jetzt noch nicht so wahrgenommen, dass es so extrem ist.
00:03:29: Aber es gibt sicherlich auch hier Ansätze, wo Firmen wirklich gezielt Unternehmen aus Deutschland beauftragen, die dann wiederum in beispielsweise Indien oder China diese Vorrichtung aufbauen lassen.
00:03:42: Und da wollte ich heute mal so ein bisschen darüber reden und erzählen, wie kann das so aussehen?
00:03:46: Was sind die Unterschiede?
00:03:48: Wo man als allererstes, denke ich mal, mit aufräumen muss, ist das Thema Qualität.
00:03:53: Das war sicherlich vor zehn, fünfzehn Jahren so, dass man auf diesen Ländern eine deutlich schlechtere Qualität bekommen hat, als es das hier in Deutschland gab.
00:04:02: Das ist heute eigentlich nicht mehr so klar, gibt es überall schwarze Schafe, aber die Qualität von ausländischen Betriebsmitteln sind in der Regel, gerade wenn sie aus den genannten Ländern kommen, wirklich nicht schlecht.
00:04:17: Jetzt stellen wir uns aber mal vor, wir haben einen Mittelsmann hier in Deutschland, eine Unternehmen Firma XY, die letztendlich für dich deine Vorrichtung dann irgendwo in einem Land wie Indien beispielsweise fertigen lassen.
00:04:33: Was bedeutet das für dich?
00:04:35: Du hast sicherlich dann, dass den vielleicht einen kleinen finanziellen Vorteil, vielleicht aber auch nicht, weil der Unternehmer hier in Deutschland und sein Personal müssen letztendlich ja auch bezahlt werden.
00:04:48: Die kümmern sich um das ganze Projekt der Management über die Projektabwicklung und meistens auch um die Kommunikation.
00:04:55: Und jetzt wissen wir alle, dass Kommunikation eigentlich immer dann am einfachsten ist, wenn man die gleiche Sprache spricht und... im Idealfall am gleichen Ort ist.
00:05:08: Das heißt, wenn ich wirklich zusammensitze, nicht in der Teams oder in einer Videokonferenz, sondern wirklich am Ort des Geschehens in der Werkstatt an den Bauteilen da, wo die Aufgabestellung ist, an der Anlage, wenn ich dort bin, mir das anschaue und das kommunizieren kann, dann habe ich letztendlich schon mal einen ganz, ganz großen Vorteil, weil ich viel, viel mehr Wert mitnehmen kann, wenn ich meine Betriebsmittel wirklich im Ausland... zukaufe, fällt dieser punkt sicherlich schon mal irgendwo weg.
00:05:38: Klar kann man das mal organisieren, aber wenn ich als lokaler Partner umkreis, ich sage jetzt einfach mal um unser Unternehmen beispielsweise hier in Bad Iburg, umkreis acht hundert Kilometer, das sind alles Sachen, da kommt man schnell hin, da kommt man schnell wieder nach Hause mit relativ geringen Kosten, da kann man ganz ganz viel machen.
00:05:55: Das ist der eine Punkt.
00:05:56: Also die eigentliche Kommunikation ist deutlich einfacher.
00:06:01: Und der zweite Punkt ist, der resultiert so ein bisschen daraus die Flexibilität.
00:06:06: Und da müssen wir auch ganz klar sagen, wenn ich kurze Entscheidungswege habe, wenn ich smarte Prozesse habe, wenn ich einen Ansprechpartner, dann werden wir ihn Projektleiter, Vertriebsleiter, Projektmanager, wir immer haben, der mit dem Kunden und beispielsweise der Konstruktionsleiterin oder entsprechenden Konstrukteurin.
00:06:28: In der Anfangsphase des Projekts direkt kommuniziert, dann ist das immer einfacher und schneller und auch flexibel, weil Änderungen können sofort einfließen und lassen sich viel, viel schneller umsetzen.
00:06:42: Genauso, wenn ich später in der Werkstatt, in der Fertigung bin, wenn ich eine große Fertigungstiefe habe und wenn ich wirklich alle entscheidenden Prozesse in meinem Unternehmen habe, was nah an meinem Kunden dran liegt, dann habe ich einfach den Vorteil, dass ich viel viel schneller und viel viel flexibler agieren kann.
00:07:03: Der Kunde kann mal kurz vorbeikommen.
00:07:05: Man kann sich das Projekt gemeinsam in der Fertigungshalle anschauen.
00:07:09: Er kann vielleicht neue Musterteile mitbringen.
00:07:11: Man kann sie gemeinsam in die Vorrichtung einlegen.
00:07:13: Man kann gemeinsam Erprobungen machen und das ist sicherlich ein... ganz, ganz großer Vorteil.
00:07:20: Und der dritte und entscheidende Vorteil ist einfach die Lieferzeit.
00:07:24: Klar, kann mir jeder erzählen, wir packen alles ins Flugzeug, wir fliegen da so um die ganze Welt, kann man alles machen, kostet wirklich dann auch oft eine Menge Geld und vor allen Dingen kostet es auch Zeit.
00:07:37: Der Unsicherheitsfaktor.
00:07:38: Zoll ist mit dabei.
00:07:40: Da muss man auch mal ein bisschen aufpassen und schauen, was passiert denn da, wie lange dauert das denn da.
00:07:45: Mit dem Schiff dauert sowieso viel viel länger.
00:07:47: Da ist man oft Wochen unterwegs.
00:07:49: Das muss man sich auch drüber im Klaren sein.
00:07:51: Klar gibt es.
00:07:52: Immer Projekte sage ich auch ganz ehrlich, wo man vielleicht diese Zeit auch hat, wo der Faktor nicht ganz so groß ist.
00:07:59: Aber wenn wir mal ehrlich sind, haben wir doch eigentlich immer alle das gleiche Problem.
00:08:03: Wir müssen schnell irgendetwas haben, weil wir schnell mit einer Produktion anfangen wollen, weil wir Zeit gewinnen wollen, damit wir nach hinten raus ein bisschen mehr Luft haben, die dann in der Regel aber meistens auch nicht da ist.
00:08:13: Also ganz klar, das ist auch wirklich extrem kritisch.
00:08:19: Deswegen mein Hinweis nochmal an dich, überleg dir gut, ob es nicht wirklich für dich sinnvoller ist.
00:08:28: Lokal in deiner Nähe und mit Nähe meine ich jetzt nicht fünf Kilometer weiter oder zehn Kilometer weiter, aber lokal heißt für mich eigentlich im Land in Deutschland oder umkreis sechs, sieben, acht, hundert Kilometer um dein Unternehmen, dir einen Partner zu suchen, auf den du dich wirklich verlassen kannst, der schnell vor Ort ist, der ansprechbar ist, den du auch jederzeit besuchen kannst, wenn es dann gerade in der Fertigung ist, wenn du eine Abnahme machen möchtest, wenn du sehen möchtest, wie weit deine Betriebsmittel sind und der letztendlich keine langen Lieferzeiten hat, der schnell liefert, dann glaube ich, hast du eine ganze Menge gekonnt und gewonnen.
00:09:09: Das war's für heute.
00:09:10: Ich hoffe, dir hat die Folge gefallen.
00:09:12: Ich freue mich aufs nächste Mal.
00:09:33: Tschüss!
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