#53 - Spare 60 Minuten in der Fertigung pro Baugruppe wie unser Kunde
Shownotes
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60 Minuten pro Baugruppe sparen – So rechnet sich deine Fertigungsvorrichtung wirklich!
In diesem Video zeige ich dir, wie du durch den gezielten Einsatz von Vorrichtungen in der Fertigung massiv Zeit und Kosten sparen kannst!
Perfekt für Produktionsleiter, Unternehmer und Fertigungsplaner im Maschinen- und Anlagenbau, die endlich wissen wollen, ab wann sich eine Vorrichtung wirklich lohnt.
Anhand eines echten Kundenbeispiels gehen wir die Wirtschaftlichkeitsanalyse Schritt für Schritt durch und zeigen, wie du versteckte Potenziale sichtbar machst.
⏱️ Kapitel:
00:00 Einstieg & die zentrale Frage zur Vorrichtung 01:31 Ausgangssituation beim Kunden – problematisches Handling 02:54 Analyse per Video & aufgedeckte Zeitfresser 04:10 Wirtschaftlichkeitsrechnung – wie schnell sich deine Investition lohnt 05:57 Fazit & Call-to-Action
📋 Was dich erwartet:
✅ Praxisnahes Beispiel aus der Fertigung eines Kunden ✅ Detaillierte Schritt-für-Schritt-Analyse direkt am Shopfloor ✅ Typische Zeitfresser bei Montage- und Schweißarbeiten ✅ Methoden zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Vorrichtungen ✅ Strategien zur Kapazitätssteigerung ohne Neuinvestitionen ✅ Entscheidungshilfen: Ab wann sich eine Vorrichtung rechnet
🔍 Warum Vorrichtungen in der Fertigung?
Mit dieser optimierten Vorrichtungsstrategie kannst du:
- ⏱️ Zykluszeiten drastisch senken und Output steigern 💰 Kosten durch reduzierte Personalbindung und Nacharbeit senken 🚀 Deine Fertigungsprozesse zukunftssicher und skalierbar machen 😊 Mehr Flexibilität und freie Kapazitäten schaffen – ohne zusätzlichen Personalbedarf
🔗 Nützliche Links:
- WESCAD Website & Blog: https://www.wescad.de
- LinkedIn-Profil Bernd Pille: https://www.linkedin.com/in/bernd-pille-a27281a7/
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Wenn du Fragen oder Themenwünsche hast, auf die ich hier im Podcast eingehen soll. Schreib mir gerne unter:
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Transkript anzeigen
00:00:01: Von chaotischen Prozessen zu klaren Zahlen, wie Wesker deine Wirtschaftlichkeit sichtbar macht.
00:00:08: Mein Name ist Bern Pille und das ist der Betriebsmittel Podcast fix und fertig.
00:00:32: Es gibt eine entscheidende Frage, die sich Produktionsleiter und Geschäftsführer eigentlich immer wieder stellen und das ist, brauche ich eine Vorrichtung oder brauche ich keine Vorrichtung?
00:00:42: Gerade wenn ich in kleineren Baugruppen, in kleineren Losgrößen unterwegs bin, komme ich immer wieder hier vorbei.
00:00:49: Es ist auch egal, ob ich schweiße, ob ich füge, ob ich klebe oder ob ich montiere.
00:00:54: Entscheidend ist, bei der Beantwortung dieser Frage finanziert sich die Vorrichtung über die Produktlaufzeit selbst, ja oder nein.
00:01:06: ist ein Thema, was wir uns gemeinsam anschauen können und wie das abläuft, das erkläre ich dir heute einmal anhand eines Beispiels.
00:01:15: Da haben wir es nämlich so gemacht, der Kunde fertigt kleinere Baugruppen, was heißt kleiner, die sind so ungefähr, da wenn ich eine Größenordnung habe, Meter mal Meter, das sind verschiedene Blechteile, die zueinander genau exakt positioniert werden müssen und die werden dann miteinander verschweißt.
00:01:31: Aktuell ist es so, dass der Kunde sich dort was aufgebaut hat.
00:01:35: Er hat eine gewisse Matrix.
00:01:37: Er hat die Teile ineinander verschachtelt, so dass er sich das im Prinzip alles mit Schraubzwingen auf einem Schweißtisch hinbauen kann, um alles zu positionieren.
00:01:50: dann zu schweißen, dann in ein paar Teile nachzulegen, nachzurüsten, wieder nachjustieren und dann letztendlich diese Baugruppe zu schweißen.
00:01:59: Das war die Ausgangssituation.
00:02:00: So ist er vorgegangen, hat sich aber letztendlich darum übergeärgert, dass er zu wenig Output hatte, dass er nicht so richtig vorwärts kam und er hatte das Problem.
00:02:10: Eigentlich braucht er einen zusätzlichen Schweißer, einen zusätzlichen Schweißtisch, um neue Produkte irgendwo mit anbieten zu können, um mehr Umsatz zu generieren, hätte er erst groß investieren müssen.
00:02:22: Wir sind hingegangen und haben gesagt, okay, komm, lass uns mit den Mitarbeiter sprechen.
00:02:26: Können wir das Ganze, seinen ganzen Arbeitsschritt, der da über fast zweieinhalb Stunden ging, können wir das einmal auf Video aufnehmen.
00:02:35: Damit wir genau sehen, diese Arbeitsschritte dauern so lange, diese Arbeitsschritte dauern so lange, dass eigentliche Schweißen kostet diese Zeit.
00:02:45: Das eigentliche Schweißen ist letztendlich der Prozess, den wir nicht beeinflussen können.
00:02:49: Der Schweißer muss seine Schweißnähte alle so setzen.
00:02:52: Das dauert seine Zeit.
00:02:53: Das ist fix.
00:02:54: Aber wenn er anfängt, Schraubzwingen zu holen, die ein, zwei Meter neben der Werkband liegen, diese Schraubzwingen müssen positioniert werden.
00:03:02: Es muss festgezogen werden.
00:03:04: Es muss noch mal was nachgemessen werden.
00:03:06: Das sind alles Themen, die kann ich mit einer Vorrichtung optimieren.
00:03:10: Da kann ich ganz klar definieren in einem Konzept, und sagen, das spanne ich so, das spanne ich so, das ganze funktioniert nicht mit Schraubzwingen, sondern das ganze funktioniert mit Schnellspannern, mit vielleicht sogar Primatikspannern, wenn ich wirklich viele drin habe, dass ich auf den Knopf drücken kann, alle Spanner schließen sich und ich kann anfangen zu schweißen.
00:03:31: Und letztendlich kommt dann eigentlich das Entscheidende, dass man hingeht und bewertet anhand dieses Videos, was man gemacht hat, wie viel Zeit haben wir jetzt wirklich eingespart.
00:03:42: Das ist natürlich ein Stück weit Erfahrungssache auch.
00:03:45: Da muss man ein bisschen abschätzen, gerade wenn es dann Handspanner sind, wie lange brauche ich, bis ich die alle zu habe, bis ich das dann passend positioniert habe.
00:03:52: Aber das ist machbar.
00:03:53: Und dann haben wir ein Delta von beispielsweise sechzig Minuten.
00:03:58: Und wenn ich pro Baugruppe, die ich zwei Stunden und dreißig Minuten Schweißen muss und aufbauen muss.
00:04:07: Sechzig Minuten einsparen kann, denn es ist eine ganze ganze Menge.
00:04:10: Und wenn ich das Ganze dann auch mit dem Stundensatz eine Schweißersbelege, dann habe ich letztendlich sofort ein Mehrwert und weiß, okay Vorrichtung kürztet mich Summe X. Pro Baugruppe spare ich Summe Y und daraus errechnet sich dann letztendlich, wie lange brauche ich, damit ich diese Vorrichtung dann entsprechend.
00:04:32: bezahlt habe.
00:04:33: Und das Ganze lässt sich natürlich nicht nur für das Schweißen anwenden, wie ich es früher gesagt habe, sondern natürlich auch beim Kleben.
00:04:40: Und beim Montieren ist es eigentlich ein noch viel viel größeres Thema, weil man da eher immer dazu tendiert, zu sagen, nee, das möchte ich jetzt mal ohne Vorrichtung versuchen.
00:04:50: Und wenn man dann diesen Invest getätigt hat, der sich letztendlich im Nachhinein selbst finanziert, dann kommt ein ganz entscheidender Faktor irgendwann noch mit dazu, der in dieser ganzen Berechnung noch gar nicht dabei ist.
00:05:03: Dadurch, dass dieser Kollege an dem Schweiß-Tisch jede Baugruppe sechzig Minuten schneller fertig hat, hat er ja, wenn er zehn Baugruppen fertig hat, schon wieder zehn Stunden mehr Zeit für andere Dinge.
00:05:19: Das heißt, ich habe mir mit dieser Investition in diese Vorrichtung zusätzlich freie Kapazitäten geschaffen, ohne ein neues Equipment oder neuen Mitarbeiter zu investieren oder die zu akquirieren.
00:05:33: Und ich glaube, das ist noch ein ganz, ganz entscheidender Faktor.
00:05:38: Den muss man zu einem gewissen Teil auch noch mit hinein rechnen in diese Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
00:05:44: Und so wird das Ganze dann letztendlich zu einer runden Sache.
00:05:48: Und das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:05:49: Wenn du effizient arbeiten willst, dann musst du dir dazu Gedanken machen.
00:05:53: Und wenn du Bock hast, mit mir darüber zu reden, dann kannst du mich gerne kontaktieren.
00:05:57: Ich würde mich freuen.
00:05:58: Das war es für heute.
00:06:00: Tschüss.
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