#55 - 3D-Druck-Mythen Skepsis in der Fertigung entkräften

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🚀 3D-Druck-Mythen entlarven: Mehr Effizienz und Innovation in der Fertigung!

In diesem Video zeige ich dir, wie du 3D-Druck sinnvoll in der Fertigung einsetzen kannst, um Kosten zu reduzieren und Prozesse flexibler zu gestalten!

Perfekt für Maschinenbauingenieure, Produktionsleiter, Konstrukteure und alle, die innovative Fertigungsmethoden nutzen wollen, um Skepsis zu überwinden und optimale Betriebsmittel zu realisieren. Wir räumen mit typischen Vorurteilen gegenüber dem industriellen 3D-Druck auf und geben praxisnahe Einblicke, wie diese Technologie heute wirklichen Mehrwert liefert.

⏱️ Kapitel:

00:00 Einführung: Skepsis gegenüber 3D-Druck in der Industrie 00:48 Praxisbeispiel: Vorrichtungsbau und Materialwahl 01:47 Vorurteile: „Das hält nicht!“ und woher sie kommen 03:02 Industrieller 3D-Druck vs. Heimdrucker – was ist der Unterschied? 04:08 Wo 3D-Druck heute schon nachhaltige Lösungen bietet 05:21 Grenzen des 3D-Drucks realistisch einschätzen 05:50 Konstruktions-Tipps für langlebige und stabile Bauteile 06:10 Fazit & Handlungsaufforderung

📋 Was dich erwartet:

✅ Klare Abgrenzung zwischen Hobby- und industriellem 3D-Druck ✅ Praktische Beispiele aus dem Vorrichtungs- und Betriebsmittelbau ✅ Aufklärung typischer Mythen rund um das Thema Stabilität ✅ Vorteile und Grenzen moderner 3D-Druck-Materialien wie Carbonfaserverstärkung ✅ Tipps für die richtige Material- und Prozessauswahl ✅ Empfehlungen für die erfolgreiche Integration additiver Fertigung in die Produktion

🔍 Warum 3D-Druck in der Fertigung?

Mit dieser innovativen Fertigungsmethode kannst du:

  • ⏱️ Komplexe Geometrien schnell und effizient umsetzen
  • 💰 Material- und Fertigungskosten deutlich reduzieren
  • 🚀 Konstruktions- und Designfreiheit bei hoher Stabilität genießen
  • 😊 Skeptiker überzeugen und Kundenanforderungen professionell erfüllen

🔗 Nützliche Links:

Wenn du Fragen oder Themenwünsche hast, auf die ich hier im Podcast eingehen soll. Schreib mir gerne unter:

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Transkript anzeigen

00:00:00: Drei D-Druck, das hält doch niemals.

00:00:02: Darüber müssen wir reden, mein Name ist Bernd Pille und das ist der Betriebsmittel Podcast, fix und fertig.

00:00:28: Ich erlebte es immer wieder, wenn ich mit Kunden im Gespräch bin, wenn ich mit potentiellen Neukunden im Gespräch bin, ist ganz egal.

00:00:35: Es gibt einfach noch immer eine gewisse Skepsis gegenüber dem Drei D-Druck.

00:00:40: Und da wollen wir heute mal ein bisschen mit aufräumen.

00:00:42: Wir haben schon ein paar Folgen gemacht zum Thema drei D-Druck.

00:00:44: Kannst du gerne in der Historie mal durchscrollen und mal schauen.

00:00:48: Aber jetzt haben wir gerade letzte Woche wieder ein Thema gehabt.

00:00:51: Potentieller Neukunde.

00:00:53: Wir haben ein Vorrichtungskonzept vorgestellt.

00:00:55: Haben darüber gesprochen, wie können wir was umsetzen und haben dann letztendlich auch über Kosten gesprochen.

00:01:01: Wir haben über Terminsituationen gesprochen.

00:01:03: Und dann habe ich irgendwann gesagt, okay, komm, dann lass uns doch mal hingen und lass uns doch mal auch über drei D-Druck reden.

00:01:08: Wir bei uns bauen immer alle Vorrichtungen irgendwo ein Stück weit hybrid auf.

00:01:14: Wir haben Bauteile, die wirklich aus Stahl sind, die auch aus Stahl sein müssen.

00:01:19: Es gibt Aluminiumbauteile.

00:01:20: Teilweise müssen wir auch, je nachdem, in welchem Bereich wir unterwegs sind, in der Lebensmittelbranche sind wir dann letztendlich auch viel mit Aluminium- und Edelstahl unterwegs.

00:01:29: Aber wir müssen auch einfach immer schauen, dass wir für jedes Teil, und das ist auch eine Kernbotschaft mit, das Beste Fertigungsverfahren finden und definieren so und dann kommt von ganz vielen ja drei d-druck das hält nicht.

00:01:44: das haben wir schon ausprobiert.

00:01:45: das ist scheiße das wollen wir nicht.

00:01:47: wir haben hier so eine schöne stahl vorrichtung schweißkonsolen und dann jetzt auf einmal drei d-druck.

00:01:52: nicht dass das funktionieren.

00:01:53: ich habe ausprobiert das ist mal hier eine abdeckung oder so.

00:01:56: das können wir vielleicht mal machen ja Aber ansonsten hält es bei uns nicht.

00:02:00: Und wenn man dann hinterfragt, okay, wie kommt ihr denn eigentlich genau zu dieser Aussage?

00:02:05: Was genau habt ihr denn da gemacht?

00:02:07: Dann kommt dann, ja, wir haben uns hier mal so einen Drucker gekauft für drei, vier, fünf, hundert Euro.

00:02:13: Hersteller lassen wir jetzt mal aus und vor.

00:02:15: Und da haben wir was mitgemacht und dann haben wir einfach die Teile genommen und haben die gedruckt.

00:02:18: Dann haben die da dran gebaut.

00:02:19: Dann haben wir da erst mal ordentlich mit einem Hammer einmal gegengehauen.

00:02:23: Und dann war das auch schon kaputt.

00:02:26: muss ich immer sagen okay also als allererstes reden wir ja nicht von dem klassischen drei d drucker den vielleicht auch der ein oder andere zuhause stehen hat wo er dann ein bisschen was mit macht wo man bestimmt auch gute sachen mitmachen kann und wo man auch richtig geile sachen mitmachen kann muss halt wie bei einer vorrichtung für jeden drucker auch die richtigen teile finden und die richtige anwendung.

00:02:50: und wenn ich darüber rede dass ich industriellen drei d druck machen will für den Betriebsmittelbau.

00:02:57: Da brauche ich da letztendlich einen hochwertigen Drucker und exzellente Materialien.

00:03:02: Wir setzen auf UNIX mit Carbonfaserverstärkung und damit sich das vielleicht auch jeder mal vorstellen kann, was das genau bedeutet, das ist so ein bisschen wie der Stahlbeton, den es letztendlich gibt.

00:03:14: Auf der einen Seite im Stahlbeton habe ich Beton und einzelne Stahlmatten und beim Beides zusammen macht das Ganze massiv und stabil.

00:03:24: Und auf der anderen Seite habe ich den drei D-Druck.

00:03:27: Das Material UNIX ist der Beton und die Carbonfaser ist letztendlich dann diese Stahlmattenstruktur da drin.

00:03:35: Und beides zusammen macht das Ganze dann wirklich stabil und auch für den klassischen Maschinenbau, für den Betriebsmittelbau einsetzbar.

00:03:47: Nicht überall.

00:03:48: Das gebe ich zu.

00:03:49: Das ist auch so.

00:03:50: Ich will auch nicht sagen, das ist das All-Heilmittel.

00:03:52: Aber wenn man sich das anschaut, gibt es ganz, ganz viele Bereiche, wo man das einsetzen kann.

00:03:58: Sei es bei kleinen Montagevorrichtungen, sei es bei Kontrollvorrichtungen, die wir mittlerweile bei uns im Hause zu einer Prozent über drei D-Druck erschlagen.

00:04:08: Da wird nichts mehr gefräst, da wird nichts mehr montiert.

00:04:10: Das Ding kommt aus einem drei D-Drucker.

00:04:12: Das ist stabil und es funktioniert.

00:04:14: So, das ist das erste.

00:04:16: Wenn ich komplexe Geometrien habe, Bauteilauflagen, das sind Themen, die kann ich auch relativ simpel über drei D-Druck herstellen.

00:04:25: Da muss ich nicht erst einen Kunststoffklotz nehmen oder einen Stahlklotz nehmen, den absegen, einen NC-Programm machen und das fräsen.

00:04:31: Das muss ich nicht, das können wir uns sparen.

00:04:33: Aber... Es gibt natürlich auch Bereiche, in denen das nicht funktioniert.

00:04:37: Wenn ich wirklich heiße Bauteile habe, wenn ich viele, sag mal, schweißnähte Sätze, dann brauche ich das Teil daraus nicht nachher aus der Schweißvorrichtung rausnehmen und in eine Kontrollvorrichtung aus Kunststoff legen, weil das funktioniert logischerweise natürlich nicht, weil das dann irgendwann wegschmilzt.

00:04:54: Also von daher grundsätzlich ja.

00:04:57: Es gibt Grenzen, die wir gerade irgendwo ein Stück weit auch besprochen haben.

00:05:01: Es gibt auch immer mal wieder ein Stabilitätsthema.

00:05:04: Aber, kann nicht pauschal sagen, drei D-Druck, das ist eine Scheiße oder das funktioniert für uns nicht.

00:05:10: Man muss das schon ein bisschen mehr beleuchten und ein bisschen mehr darüber nachdenken.

00:05:14: Weil ganz ehrlich, kommen wir zurück auf das Beispiel.

00:05:16: Wir haben da irgendwas gedruckt und haben das dann da dran gebaut und haben dann mit einem Hammer gegengehauen.

00:05:21: Wenn ich ein Stück Stahl nehme.

00:05:22: Und sei der auch zehn Millimeter dick und schraubt den irgendwo dran und der Ausleger ist lang genug und ich hau da doll genug dagegen, dann ist der auch krumm.

00:05:32: Also da brauchen wir nicht drüber reden.

00:05:33: Wenn ich will, kann ich letztendlich nachher unter dem Strich auch alles irgendwo kaputt kriegen.

00:05:39: Und deswegen ganz klar die Botschaft nochmal.

00:05:42: Schaut euch die einzelnen Teile an.

00:05:45: Schon bei der Konstruktion berücksichtigen.

00:05:47: Welches Fertigungsverfahren will ich?

00:05:49: Wie will ich das ganze Teil nachher einsetzen?

00:05:52: Und dann konstruiere ich das Teil passend zum Fertigungsverfahren.

00:05:57: Und dann wird die ganze Sache rund.

00:05:59: Und dann wirst du auch einen Mehrwert haben.

00:06:01: Und dann wird es auch funktionieren.

00:06:04: Das soll es für dir heute gewesen sein.

00:06:06: Wir sind raus.

00:06:07: Wir sind fix und fertig.

00:06:08: Ich freue mich aufs nächste Mal.

00:06:10: Bis dahin.

00:06:10: Mach's gut.

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