#67 - Kostenfalle Vorrichtungsbau Diese Fehler kosten dich bares Geld
Shownotes
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🚀 Kostenfalle Vorrichtungsbau: Diese Fehler kosten dich bares Geld
In dieser Folge zeige ich dir, welche typischen Fehler im Vorrichtungsbau unnötig Geld verbrennen – und wie du sie in deinem Unternehmen vermeidest.
Perfekt für Produktionsleiter, Fertigungsplaner und Konstrukteure, die unter Kostendruck stehen und ihre Betriebsmittel wirtschaftlicher gestalten wollen. Wir sprechen über konkrete Ansätze – vom Baukasten-Prinzip in der Konstruktion bis zur cleveren Fertigungsplanung.
📋 Kapitel:
00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas 01:20 Einfluss der Stückzahl und Nutzungsdauer auf die Betriebsmittelkosten 03:27 Standardisierung und Baukastensystem als Schlüssel zur Kosteneinsparung 05:00 Prozessoptimierung in der Konstruktion und Fertigung 06:18 Produktionsgruppen, Materialeinsatz und Aufbauorganisation 07:03 Zusammenfassung und Ausblick
📋 Was dich erwartet:
✅ Die häufigsten Kostenfallen im Vorrichtungsbau erkennen ✅ Wie du einen Baukasten für unterschiedliche Produktionszyklen aufbaust ✅ Praktische Tipps zur Verkürzung der Konstruktionszeit durch CAD-Bibliotheken ✅ Fertigungstricks: Bauteilgruppen bilden und NC-Programmierung vereinfachen ✅ Der häufigste Fehler bei der Montage – und wie du ihn vermeidest
🔍 Warum Vorrichtungskosten senken?
Mit diesen Strategien für den Vorrichtungsbau kannst du:
- ⏱️ Konstruktionszeit verkürzen durch vordefinierte Baukästen
- 💰 Fertigungskosten reduzieren durch Wiederholteile und Lagerbestände
- 🚀 Lieferzeiten verkürzen durch standardisierte Komponenten
- 😊 Den Kostendruck im Team spürbar entlasten
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Wenn du Fragen oder Themenwünsche hast, auf die ich hier im Podcast eingehen soll, schreib mir gerne unter:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Warum?
00:00:01: Vorrichtungen.
00:00:02: Immer teurer werden.
00:00:04: Darüber müssen wir reden und vor allen Dingen darüber, wie du das in deinem Unternehmen verhindern kannst.
00:00:11: Mein Name ist Bern Pille und das ist der Betriebsmittel Podcast fix und fertig.
00:00:35: Ja, in ganz vielen Unternehmen ist natürlich gerade in der aktuellen Zeit das Thema der Kosten-Druck-Exteem groß extrem hoch.
00:00:45: Und da habe ich einen Ansatz gerade, wenn wir über das produzierende Gewerbe sprechen, wo wir vielleicht wirklich sagen, okay, wir müssen unseren Teilepreis runterkriegen und einen ganz großen und entscheidenden Faktor sind letztendlich in meinen Augen dort dann auch immer die Betriebsmittel.
00:01:01: Und da sind wir ganz oft und ganz schnell bei dem Punkt, dass es sehr, sehr schnell immer heißt, okay, das ist zu teuer.
00:01:08: So viel Geld haben wir für das Betriebsmittel nicht.
00:01:11: Wir müssen irgendwie der günstiger werden.
00:01:12: Wir müssen billiger werden.
00:01:14: Und da gibt es natürlich ganz, ganz viele unterschiedliche Ansätze, wie man daran gehen kann.
00:01:20: Man muss natürlich auch immer schauen, in was für ein Gewerbe bin ich unterwegs, was will ich produzieren, wie hoch sind meine Stückzahlen, wie lange ist die Einsatzzahl des Betriebsmittels, wenn ich zum Beispiel, ich sage mal eine Serie fertige von zwei Hundert Stück und danach werde ich die wahrscheinlich nie wiederfertigen, dann kann die Vorrichtung natürlich anders aussehen, als wenn ich hingehe und sage, ich baue über zehn Jahre lang hunderttausend Artikel oder Baugruppen mit dieser Vorrichtung und deswegen muss man da sicherlich schon immer ein bisschen schauen.
00:01:53: Nichtsdestotrotz sage ich für jede Art von Betriebsmittel, sei es für die kleinste Serie, die wirklich nur eine Woche gebraucht wird oder meine wegen auch einen Monat bis hin zu der größten Serie, die über Jahre in tausenden, hunderttausenden Stückzahlen läuft.
00:02:12: für jede Für jeden Bereich gibt es Ansätze, die Vorrichtung kostengünstiger auf die Welt zu bringen.
00:02:20: Und der Ansatz ist in vielen Bereichen, auch in meinen Augen, der gleiche.
00:02:25: Weil wenn ich zum Beispiel hingehe, egal in welchem Segment ich mich bewege und sage, ich lege definierte Standards fest, dann kann ich davon in vielerlei Hinsicht profitieren.
00:02:38: Ich kann zum Beispiel sagen, das sind meine Standardspanner.
00:02:41: Das sind meine Standard-Spann-Konsolen.
00:02:43: Das sind meine Spann-Lad-Anbindungen für diese Spanner oder für meine Aufnahmesstücke oder für meine Aufnahme-Durne und kann dann wirklich im Konstruktionsprozess schon davon profitieren, weil ich weiß, okay, ich bin im Segment A für Vorrichtung, für kleine Stückzeiten, für kurze Raufzeiten, dann ist das mein vordefinierter Baukasten.
00:03:06: Das heißt nicht, dass ich alles aus diesem Baukasten abbilden kann.
00:03:10: Aber einen ganz, ganz großen Teil kann ich sicherlich dann daraus nehmen.
00:03:16: Und das gleiche, den gleichen Baukasten gibt es da vielleicht auch noch mal für den Produktionszyklus von sechs, sieben Jahren mit einer Stückzahl von meinen Wegen, dreißigtausend Stück im Jahr.
00:03:28: Und das ganze gibt es dann auch noch für den Zyklus sieben bis zehn Jahre und hunderttausend oder letztendlich für alle Varianten irgendwie verteilbar.
00:03:37: Aber ich habe immer im Baukasten, auf den ich zugreifen kann, Wie gesagt, in der Konstruktion schon, das heißt, ich habe mir eine Bibliothek aufgebaut, aus der ich mich als Konstrukteur dann bedienen kann.
00:03:49: Oder ein weiterer Ansatz ist dann natürlich, wenn ich mir über mehrere Projekte dort schon was aufgebaut habe, dann habe ich es in der Regel oft irgendwann so weit, dass ich sagen kann, okay, das haben wir jetzt schon zwei, drei Mal gemacht.
00:04:02: Ich kann auf jeden Fall hingehen.
00:04:04: und kann mich der alten Vorrichtung bedienen und diese dann vielleicht zumindest in der CRD-Welt modifizieren.
00:04:14: Und so dann, oder ich brauche dann nicht mit einem komplett leeren Blatt Papier, wie man früher immer so schön gesagt hat, mit einem komplett leeren Datei anfangen, sondern ich kann letztendlich auf vorhandenen Konstruktionen aufsetzen, die entsprechend anpassen kann.
00:04:29: Viel Gedanken gut mit übernehmen und kann so letztendlich... die Konstruktionszeit verkürzen und damit auch die Vorrichtungskosten letztendlich wieder reduzieren.
00:04:40: Und das Ganze zieht sich dann ja vor.
00:04:42: Wenn ich standardisierte Bauteile in der Konstruktion einsetze, dann habe ich die ja in der Fertigung letztendlich auch schon eingesetzt.
00:04:50: Und jedes Teil, was ich mehr verfertige, ist ja immer wieder günstiger und auch besser und leichter herzustellen als Teile, die ich noch nie hergestellt habe.
00:05:00: Und ich kann dann ja auch letztendlich hingehen, um Lieferzeiten zu verkürzen und sagen, ich möchte gerne, dass wir uns Summe x an Wiederholteilen, Anstanderteilen auf Lager legen, um uns dann letztendlich derer zu bedienen, weil es immer einfacher, wenn ich einen Teil, ich sag jetzt mal, hundertmal fertige, hundertmal hintereinander das gleiche, als wenn ich hundertmal Einteilfertigung.
00:05:25: Das ist so mit der nächste Punkt, gerade wenn man größere komplexere Vorrichtungen hat, die konstruiert worden sind, da muss ich in der Vorricht oder in der NC-Programmierung oder in der Fertigung mal hingehen nachher und sagen, okay, ich mache jetzt erstmal Artverwandte Teile.
00:05:42: Weil wenn ich als Beispiel ein Aufnahme Stück habe, wo oben vielleicht irgendwo ein Gewinde drin ist, weil da noch ein Aufnahmedoorn reingeschraubt wird.
00:05:52: Dann ist es ja von der Arbeitsweise an der Fräsmaschine, nachher erst mal immer das gleiche, wenn ich das zählen mal mache, selbst wenn nachher oben vielleicht ein anderes Gewinde reinkommt oder seitlich nochmal irgendwo eine andere Fläche mit dabei ist.
00:06:04: Aber trotzdem kann ich letztendlich Materialgruppen, Bauteilgruppen bilden und sagen, diese Teile sind ähnlich, die mache ich als erstes.
00:06:14: Diese Teile sind ähnlich, die mache ich als zweites und das ist meine dritte Gruppe, die mache ich dann vielleicht als drittes.
00:06:19: Das ist nochmal so ein Ansatz, den ich vielleicht mitgeben kann für die Fertigung und die Kosteneinsparung im Bereich der NC-Zersparnung.
00:06:29: Und als letzten Punkt, und dann schließt sich das Ganze vielleicht auch so ein bisschen, wenn du dann darüber zu übergehst, dass du deine Vorrichtungen... Aufbaust, dann ist ganz klar in meinen Augen die Empfehlung.
00:06:41: Schau erstmal, dass alle Teile gefräst sind, dass vielleicht alle vom Herd und vom Brünnieren wieder da sind, dass die Kollegen, die montieren sollen, wirklich alles sauber vorbereitet haben, dass sauber dort liegt und die nicht anfangen, okay, die ersten, dreißig, vierzig Prozent der Vorrichtungsteile sind gefräst, dann geh schon mal hin, ich fand schon mal an, was aufzubauen, Termin drückt, das ist eng.
00:07:03: Nein, geht wirklich hin, echt.
00:07:06: Absolutes Basic geht hin und baut die ganzen Sachen erst dann zusammen, wenn ihr alles da habt.
00:07:13: Aber das wird auf jeden Fall schneller gehen.
00:07:16: Und ich glaube, das sind jetzt mal so zwei, drei, vier Ansätze gewesen, die interessant sind, wie man vielleicht irgendwo Kosten einsparen kann.
00:07:25: Man kann sicherlich zu jedem dieser Themen eine einzelne Podcastfolge machen.
00:07:29: Man kann zu jedem dieser Themen das Ganze noch viel, viel mehr vertiefen, aber ich glaube, dann wird es auch irgendwann zu langwierig für eine Folge, deswegen ein ganz, ganz grober Überblick.
00:07:38: Und ich hoffe, dass dir das ein paar Impulse gegeben hat.
00:07:42: Wenn du Bock hast, mit mir immer zu überdiskutieren oder dich mir mehr dazu dem Thema Maus zu tauschen, kannst dich gerne bei mir melden, schreibt mich an, ruf mich an.
00:07:50: Meine Kontakte hatten, findest du auf LinkedIn oder auf unserer Homepage www.westcard.de.
00:07:55: Und da würde ich mich freuen, wenn wir beiden einfach mal zum Gespräch zusammenkommen.
00:08:00: Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und einen guten Start.
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