#77 - Fachkräftemangel im Metallbau? Kunde automatisiert seine Schweissprozesse
Shownotes
Der Fachkräftemangel in der Schweißerei zwingt Unternehmen zur Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse - doch wie verändert das Ihre Vorrichtungsanforderungen? In dieser Episode zeigt Bernd Pille am konkreten Beispiel eines Kundengesprächs, wie Sie trotz kleiner Stückzahlen wirtschaftlich automatisieren können und welche neuen Ansätze bei der Vorrichtungsplanung erforderlich sind.
Das erwartet Sie in dieser Episode:
- Warum einfache Siegmund-Tische bei automatisierter Schweißfertigung an ihre Grenzen stoßen
- Wie Sie Automatisierungskosten kalkulieren ohne Ihre Endkundenpreise zu gefährden
- Welche Strategie bei der gemeinsamen Kundenansprache mit dem Vorrichtungspartner funktioniert
Sprechen Sie mit einem unserer Referenzkunden:
Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen beim Übergang zur automatisierten Schweißfertigung? Welche Hürden sehen Sie bei der Investition in spezialisierte Vorrichtungen für Roboterschweißen?
Bleiben Sie dran:
Transkript anzeigen
00:00:00: Wie der Fachkräftemangel deine Produktion und deine
00:00:03: Vorrichtung verändert, darüber müssen wir reden. Mein Name ist Bernd Pille und das
00:00:07: ist der Betriebsmittel Podcast fix und fertig.
00:00:30: Diese Woche war ich beim potenziellen Neukunden und
00:00:33: habe mit ihm über seine Fertigung gesprochen. Er hat mich eingeladen
00:00:37: an seinen Standort. Wir haben uns erst ein bisschen kennengelernt, haben Kaffee getrunken, haben
00:00:41: uns ausgetauscht und sind dann letztendlich durch seine Fertigung gegangen.
00:00:45: Und ein ganz entscheidendes Thema, wo er dann mitten in dieser
00:00:49: Fertigung stand, war, dass er gesagt hat: Okay, wir fertigen wirklich in
00:00:52: geringen Stückzahlen, wirklich kleine Stückzahlen, aber wir haben
00:00:56: extrem viel Schweißarbeit, wir haben Extrem viel
00:01:00: Personal in unserer Schweißerei. Und das ist der Bereich, in
00:01:03: dem ich auch echt Probleme habe, Nachwuchs zu finden,
00:01:07: neue Mitarbeiter zu finden, um entsprechend wachsen zu können.
00:01:11: Und das Unternehmen ist gerade sehr stark Richtung Wachstum ausgerichtet, hat
00:01:15: er gesagt. Für mich gibt es nur eine einzige Möglichkeit,
00:01:18: und das ist, dass ich meine Fertigungsschritte ein Stück weit
00:01:22: automatisiere. Ich muss meine Schweißprozesse
00:01:25: automatisieren, damit ich dem Fachkräftemangel
00:01:30: da entgegentreten kann. Und das wiederum hat für mich zur
00:01:33: Folge, dass ich die Art, wie ich meine Vorrichtungen baue,
00:01:37: verändern muss. Weil ich kann mit diesen einfachsten Hilfsmitteln,
00:01:41: mit einfachsten Siegmund- oder Dämmertischen oder wie sie alle
00:01:44: heißen, komme ich nicht mehr weiter. Da stoße ich an meine Grenzen.
00:01:48: Das geht so nicht. Und da brauche ich, brauche ich Input und da
00:01:52: brauche ich Hilfe und Unterstützung. Und da habe ich gesagt: Okay, und genau in diesem
00:01:55: Moment weiß ich, warum wir beiden jetzt hier sitzen, weil dafür
00:01:59: sind wir letztendlich der entscheidende und richtige Partner.
00:02:03: In dem Gespräch kam dann aber noch: Ja, aber wir müssen aufpassen,
00:02:06: dass mir die Kosten nicht weglaufen, weil ich kann nicht meinem Kunden auf einmal,
00:02:10: meinem Endkunden das Produkt Gott weiß wie viel teurer verkaufen, weil ich
00:02:14: jetzt einen extrem hohen Invest habe in diese
00:02:17: Vorrichtung. Aber ich auf der anderen Seite muss ich auch irgendwie sehen,
00:02:21: dass ich trotzdem was herkriege, wo ich auf dem Roboter automatisiert
00:02:25: mit schweißen kann. Was haben wir gemacht? Wir haben uns mal ein paar
00:02:28: Musterbaugruppen, die er gerne automatisieren würde, wo für seine
00:02:32: Verhältnisse die höchsten Stückzahlen waren, haben wir uns gemeinsam angeschaut.
00:02:36: Ich habe ihm konkret an Musterbeispielen gezeigt,
00:02:40: wie diese Vorrichtungen vielleicht aussehen können. Und ich habe ihm auch
00:02:44: ein ganz, ganz grobes Preisgefühl dafür im
00:02:48: ersten Step schon mal vermitteln können, sodass er mich eigentlich
00:02:51: angeschaut hat und gesagt: Okay, Das ist was, das kann ich mir vorstellen.
00:02:55: Das geht in die Richtung. Das kann ich mir erlauben. Das sitzt in meinem
00:02:58: Projektbudget irgendwo mit drin. Und
00:03:03: das nächste, der nächste Schritt, den wir dann gegangen sind, habe ich ihm vorgeschlagen: Lass
00:03:07: uns doch gemeinsam an deine Kunden herantreten. Lass uns
00:03:10: doch wirklich sagen: Okay, wir kennen uns hier zueinander. Firma X, Firma
00:03:14: Y. Wir beiden tauchen gemeinsam auf
00:03:18: und sagen: Hier, das ist der Fertiger, das ist
00:03:21: derjenige, der die Vorrichtung herstellt, und wir garantieren euch eine Top-Qualität.
00:03:25: Wir garantieren euch richtig gute Vorrichtungen und
00:03:29: richtig gute Baugruppen. Und das Ganze muss man natürlich ein bisschen weiter
00:03:32: aufzäunen dann. Aber der Hintergedanke
00:03:35: ist, dass wir den Kunden demnächst
00:03:39: in der Kalkulation schon mit unterstützen werden, in einem für
00:03:43: ihn neuen Bereich der automatisierten Fertigung. Und er
00:03:46: letztendlich so gegen den Personalmangel
00:03:50: aktiv vorgehen kann. Und wenn das Ganze für
00:03:54: dich auch interessant ist, dann lass uns doch da gerne
00:03:58: drüber reden. Ruf mich an, schreib mir eine E-Mail, und dann können wir
00:04:01: genauso, wie ich es dir gerade erzählt habe an diesem Beispiel, gemeinsam
00:04:05: ins Gespräch gehen und eine Lösung für dich finden.
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